(CP aus 🦋

#Opernreisen #OperBonn
✅️ eheliche Verpflichtung
#MüllerLanghardt #Bonn

Deftige Buffa: „Il Barbiere di Siviglia“ in der Oper Bonn stürmisch gefeiert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Rossinis „Barbiere di Siviglia“ spielt sich nicht in Andalusien ab, sondern in der Bonner Altstadt. In den Bonner Gassen würzen vier junge Hip-Hopper:innen die von Regisseur Matthew Wild ins Hier und Jetzt geholte Inszenierung von Rossinis Melodramma buffo in zwei Akten, das am 25. Januar 2026 in der Bonner Oper Premiere hatte. Mit Matteo Beltrami als Dirigent und dem jungen Bariton Grisha Martirosan als Figaro, Tenor Anton Rositzkii als Almaviva und Enrico Marabelli als Dr. Bartolo hat man Experten für italienischen Belcanto ins Haus geholt. Stilsicher komplettieren die Ensemblemitglieder Charlotte Quadt als Rosina, Nicole Wacker als Berta und Pavel Kudinov als Don Basilio das Ensemble und beweisen, dass Rossinis Oper zeitlos ist. (Rezension der Premiere v. 25. Januar 2026) […]

https://opernmagazin.de/deftige-buffa-il-barbiere-di-siviglia-in-der-oper-bonn-stuermisch-gefeiert/

Deftige Buffa: „Il Barbiere di Siviglia“ in der Oper Bonn stürmisch gefeiert

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN

Musical „Tootsie“: Großer Erfolg in der Oper Bonn
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Die Bonner Oper war voll, und es waren normale Menschen in der Mitte des Lebens, teilweise mit älteren Kindern, die mit großem Vergnügen das Musical „Tootsie“ sahen, und das an einem ganz normalen Montag vor Weihnachten. Sie spendeten reichlich Szenenapplaus und hatten offensichtlich großen Spaß. Das Musical „Tootsie“ wurde am 11. Oktober 2018 in einer Pre-Broadway- Produktion in Chicago gestartet und brachte es am Broadway auf 318 Aufführungen, es folgten eine National Tour USA mit 496 Aufführungen, eine Produktion in Buenos Aires mit 412 Aufführungen, eine Tournee in Spanien, die noch läuft, 2022 eine Produktion im Staatstheater am Gärtnerplatz, München und jetzt die in Bonn, die am 26. Oktober 2025 Premiere hatte, in Kooperation mit München. Auf so viele Aufführungen bringen es nur wenige Opern. Was hat das Musical, was die Oper nicht hat? (Besuchte Vorstellung: 22. Dezember 2025) […]

https://opernmagazin.de/musical-tootsie-grosser-erfolg-in-der-oper-bonn/

Musical „Tootsie“: Großer Erfolg in der Oper Bonn

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN

Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“– spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Hinter dem irreführenden Titel „Die Ameise“ verbirgt sich in kafkaesker Manier die Geschichte der toxischen Beziehung des Gesangslehrers Maestro Salvatore zu seiner minderjährigen Schülerin Formica (lateinisch für Ameise). Das Abhängigkeitsverhältnis des 60-jährigen Lehrers zu seiner Schutzbefohlenen endet für das Mädchen tödlich. In vier Akten verarbeitet der des Mordes angeklagte Künstler seine obsessive Beziehung zu seiner Schülerin, die er als 16-jährige in sein Haus aufgenommen hat. Sie sei sein Geschöpf, ohne seine pädagogischen Künste ein Nichts. Mit der vielfarbigen Musik des Komponisten und Dirigenten Peter Ronnefeld entsteht ein verstörender surrealer Bilderbogen über Mechanismen, die wir alle aus der Wirklichkeit sehr gut kennen. Der Chor kommentiert die Handlung und verkörpert in starken Sätzen das Volk. (Rezension der Premiere vom 14. Dezember 2025) […]

https://opernmagazin.de/peter-ronnefelds-oper-die-ameise-spannende-kriminalgroteske-in-der-oper-bonn/

Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“– spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN

Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ als „theatralische Untersuchung von Peter Konwitschny“ in Bonn
Sibylle Eichhorn

Bordsteinschwalben, Luxusschlitten, Genlabor, Revolver, ein wütendes Publikum, die fast schon „mörderische Frage“, wer hier warum Regie führte und weshalb der Abend trotz aller Kritik einfach wunderbar ist. Sibylle Eichhorn besuchte für DAS OPERNMAGAZIN die Bonner Premiere am 16. November. […]

https://opernmagazin.de/richard-strauss-frau-ohne-schatten-als-theatralische-untersuchung-von-peter-konwitschny-in-bonn/

Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ als „theatralische Untersuchung von Peter Konwitschny“ in Bonn

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN

Gedenkveranstaltung aus Anlass des Novemberpogroms von 1938

Oper Bonn, Sonntag, 9. November um 10:00 MEZ

Am Vormittag des 10. November 1938 brannten die Synagogen in der Tempelstraße am Rheinufer und die in Bonn, Poppelsdorf, Beuel, Bad Godesberg und Mehlem.

Zur Erinnerung an die Verbrechen an den jüdischen Bonnerinnen und Bonnern lädt die Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Kooperation mit der Stadt Bonn und der Synagogengemeinde zu einem öffentlichen Konzert und zur Gedenkfeier.

Sonntag, den 9. November 2025 um 11 Uhr

Foyer des Opernhauses, Einlass ist ab 10 Uhr.

Konzert

Aus dem Bonner Opernensemble singen Susanne Blattert (Mezzosopran) und Katerina von Bennigsen (Sopran) „Aus jiddischer Volkspoesie“ von Dmitri Schostakowitsch und Lieder der weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponistin Rosy Wertheim (1888-1949) und des Komponisten Erwin Schulhoff (1894-1942) aus dem Zyklus „Das Lied vom Kinde“. Klavierbegleitung von Ana Craciun.

Anschließend 12 Uhr

Gedenken am Synagogen-Mahnmal am Moses-Hess-Ufer

Ansprachen

Oberbürgermeister Guido Déus
Jakov Barasch, Vorsitzender der Synagogengemeinde
Gebet El Male Rachamin für die Opfer des Holocaust, Kantor Shmuel Shentag
Musikalische Begleitung: Matthias Höhn

Der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus gehören an: Bildungsforum Lernwelten Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. – AG Bonn Evangelisches Forum Bonn * Förderverein Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. * Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e.V. Katholisches Bildungsforum Synagogengemeinde Bonn Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn, Stadthistorische Bibliothek und Stadtarchiv Bonn und Theater Bonn.

https://bonn.jetzt/event/gedenkveranstaltung-aus-anlass-des-novemberpogroms-von-1938

„Das war das große Babel.“ – Giuseppe Verdis „Nabucco“ an der Oper Bonn

In seiner 1842 in Mailand uraufgeführten politischen Choroper Nabucco (italienisch für Nebukadnezar) verkürzte Giuseppe Verdi die Handlung aus dem Alten Testament um den neubabylonischen König um 587 v. Chr. dramaturgisch stark. Der damals 28jährige jährige Komponist feierte mit seinem Frühwerk den internationalen Durchbruch. Die Erfolgsoper, die von Machtstreben, Gewalt, Verachtung, Liebe und Gefangenschaft handelt, scheint heute wieder höchst aktuell. Roland Schwabs Inszenierung der Oper feierte am 3. Oktober 2025 am Theater Bonn eine umjubelte Premiere.

https://bundesstadt.com/veranstaltungen/das-war-das-grosse-babel-giuseppe-verdis-nabucco-an-der-oper-bonn/

Bonn: „Die Odyssee“ von Ketan Bhatti als Actionthriller mit Musik gefeiert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Es ist wohl das ambitionierteste Projekt des diesjährigen Beethovenfests: Die Umsetzung eines der ältesten überlieferten europäischen Mythen als „Sprechoper“ am 10. September 2025 und an sechs weiteren Terminen. In diesem Format werden Schauspiel und Oper zusammengeführt. Die Protagonisten sprechen zur Musik des in New Delhi geborenen Komponisten Ketan Bhatti, die manchmal nur dezent untermalt, aber auch lautmalerisch wie Filmmusik Situationen ausdrückt. Die Odyssee erwies sich als fesselnder Theaterstoff mit durchgehender Musik von 35 Musizierenden des Beethoven Orchesters unter der Leitung von Dirk Kaftan, die das Geschehen dramatisch akzentuierte. Im Bühnenbild und in der Regie von Simon Solberg spielte sich im Bonner Schauspielhaus ein actionreicher Thriller ab. (Besuchte Vorstellungen: 10. und 14. September 2025) […]

https://opernmagazin.de/bonn-die-odyssee-von-ketan-bhatti-als-actionthriller-mit-musik-gefeiert/

Bonn: „Die Odyssee“ von Ketan Bhatti als Actionthriller mit Musik gefeiert

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN

Erwartungsfroher Bund – Neue Musik: „Hochzeit (Svadba)“ von Ana Sokolović am Theater Bonn

Im serbischen Original heißt das Werk Svadba, das auf der Bonner Werkstattbühne in der originalen Sprache (mit Übertiteln) gespielt wird. Die in Serbien geborenen Ana Sokolović thematisiert in ihrer a cappella-Kammeroper den Vorabend einer Hochzeit, den die Braut hier mit fünf Freundinnen und Trauzeuginnen verbringt.

https://bundesstadt.com/veranstaltungen/erwartungsfroher-bund-neue-musik-hochzeit-svadba-von-ana-sokolovic-am-theater-bonn/

„Musik für die Lebenden“ in der Oper Bonn begeistert als groteske Dystopie
Ursula Hartlapp-Lindemeyer
[caption id="attachment_30715" align="alignleft" width="300"] Theater Bonn/MUSIK FÜR DIE LEBENDEN/Foto: © Bettina Stöß[/caption]

Die Detonation einer Bombe in einem Theater auf der Opernbühne, dass an das Theater in Mariupol (Ukraine) erinnert, bildet den Auftakt. Sie stellt die Schrecken des Krieges, die man sonst nur in den Fernsehnachrichten sieht, eindrucksvoll dar. Der wundervolle Kinder- und Jugendchor der Bonner Oper ist Träger zahlreicher Szenen in „Musik für die Lebenden“, der einzigen Oper des georgischen Komponisten Gija Kantscheli, die er zusammen mit dem Librettisten Robert Sturua erarbeitete und 1984 in Tiflis erstmalig aufführte. Die äußerst bildstarke Inszenierung des russischen Regisseurs Maxim Didenko, die am 15. Juni 2025 Premiere hatte, hat eine ungeheure Aktualität. Es endet mit der Rückeroberung des Theaters durch die Natur, ist also tatsächlich eine Endzeitvision. (Rezension der Vorstellung v. 18. Juni 2025) […]

https://opernmagazin.de/musik-fuer-die-lebenden-in-der-oper-bonn-begeistert-als-groteske-dystopie/

„Musik für die Lebenden“ in der Oper Bonn begeistert als groteske Dystopie – DAS OPERNMAGAZIN

Das Opern- und Kulturmagazin im Internet von Detlef Obens

DAS OPERNMAGAZIN