„Was traf Er denn, he, he, he?“ – „Der Freischütz“ in der Oper Bonn
Sibylle Eichhorn

Der als „Alptraum für Deutschland“ deklarierte Agit-Prop-Abend am Theater Bonn ist am Ende vor allem das: ein Alptraum fürs Musiktheater. Wenige Wochen vor seinem 200. Todestag dürfte sich Carl Maria von Weber noch einmal kräftig im Grab umgedreht haben. Seine 1821 uraufgeführte romantische Oper „Der Freischütz“ wird am Theater Bonn auf dem Altar politischen Aktivismus erbarmungslos zu Tode gefoltert. (Rezension der Premiere vom 3. Mai 2026) […]

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„Was traf Er denn, he, he, he?“ - "Der Freischütz" in der Oper Bonn

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DAS OPERNMAGAZIN

Licht fällt ins Foyer der #OperBonn, doch wie lange noch. Zur Zeit wird diskutiert, ob renoviert oder (woanders) neu gebaut wird. Dabei werden die Animositäten zwischen den 1969 zusammengelegten Städten Bad Godesberg, Beuel und Bonn wieder sichtbar. Mehr dazu erfährt man während eines Greets!

Übrigens: die Lampen sind von #OttoPiene

#Bonn #freitagsfenster #fridaywindow #greeter #travel #kostenloserstadtrundgang #Oper

Oper Bonn: Verdis „Otello“ – Absturz eines Kriegshelden mit maximaler Fallhöhe
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Giuseppe Verdis Meisterwerk Otello bleibt zeitlos aktuell. Die Inszenierung von Leo Muscato erzählt die Story ohne aufgesetzte Auslegung. Die gewohnte Ordnung wird wieder hergestellt um den Preis der Leben von Desdemona, Cassio und Otello. Dirk Kaftan und das Beethoven Orchester entfachen in der Oper Bonn große Gewitter- und Gefühlsstürme. Großer Beifall des Publikums im ausverkauften Haus! (Besuchte Vorstellung v. 4. April 2026) […]

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Oper Bonn: Verdis "Otello" - Absturz eines Kriegshelden mit maximaler Fallhöhe

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Erwachen, Bewusstwerdung und Erleuchtung in Kriegszeiten – Uraufführung von Param Virs „Awakening“ an der Oper Bonn

An der Oper Bonn wurde "Awakening" vom indisch-britischen Komponisten Param Vir uraufgeführt. Das Werk erzählt den Werdegang des Prinzen Siddhartha Gautama zum ersten Buddha. Die Oper Bonn liefert ein klangmächtiges und suggestives, inszenatorisch stellenweise redundantes Werk, das die zeitlosen Fragen nach kultureller Identität und geistigem Widerstand stellt. Inmitten der hitzigen Diskussionen um die Zukunft der hiesigen Theaterlandschaft wirkt Param Virs Parabel über Verfall, Zerstörung und den Erhalt von Werten fast wie ein unfreiwilliger Kommentar zur Lage der Stadt: Während auf der Bühne Trümmer den Weg zur Erleuchtung ebnen, kämpfen Bürger und Politik vor der Tür um das Fundament der Bonner Kultur.

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(CP aus 🦋

#Opernreisen #OperBonn
✅️ eheliche Verpflichtung
#MüllerLanghardt #Bonn

Deftige Buffa: „Il Barbiere di Siviglia“ in der Oper Bonn stürmisch gefeiert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Rossinis „Barbiere di Siviglia“ spielt sich nicht in Andalusien ab, sondern in der Bonner Altstadt. In den Bonner Gassen würzen vier junge Hip-Hopper:innen die von Regisseur Matthew Wild ins Hier und Jetzt geholte Inszenierung von Rossinis Melodramma buffo in zwei Akten, das am 25. Januar 2026 in der Bonner Oper Premiere hatte. Mit Matteo Beltrami als Dirigent und dem jungen Bariton Grisha Martirosan als Figaro, Tenor Anton Rositzkii als Almaviva und Enrico Marabelli als Dr. Bartolo hat man Experten für italienischen Belcanto ins Haus geholt. Stilsicher komplettieren die Ensemblemitglieder Charlotte Quadt als Rosina, Nicole Wacker als Berta und Pavel Kudinov als Don Basilio das Ensemble und beweisen, dass Rossinis Oper zeitlos ist. (Rezension der Premiere v. 25. Januar 2026) […]

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Deftige Buffa: „Il Barbiere di Siviglia“ in der Oper Bonn stürmisch gefeiert

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Musical „Tootsie“: Großer Erfolg in der Oper Bonn
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Die Bonner Oper war voll, und es waren normale Menschen in der Mitte des Lebens, teilweise mit älteren Kindern, die mit großem Vergnügen das Musical „Tootsie“ sahen, und das an einem ganz normalen Montag vor Weihnachten. Sie spendeten reichlich Szenenapplaus und hatten offensichtlich großen Spaß. Das Musical „Tootsie“ wurde am 11. Oktober 2018 in einer Pre-Broadway- Produktion in Chicago gestartet und brachte es am Broadway auf 318 Aufführungen, es folgten eine National Tour USA mit 496 Aufführungen, eine Produktion in Buenos Aires mit 412 Aufführungen, eine Tournee in Spanien, die noch läuft, 2022 eine Produktion im Staatstheater am Gärtnerplatz, München und jetzt die in Bonn, die am 26. Oktober 2025 Premiere hatte, in Kooperation mit München. Auf so viele Aufführungen bringen es nur wenige Opern. Was hat das Musical, was die Oper nicht hat? (Besuchte Vorstellung: 22. Dezember 2025) […]

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Musical „Tootsie“: Großer Erfolg in der Oper Bonn

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Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“– spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Hinter dem irreführenden Titel „Die Ameise“ verbirgt sich in kafkaesker Manier die Geschichte der toxischen Beziehung des Gesangslehrers Maestro Salvatore zu seiner minderjährigen Schülerin Formica (lateinisch für Ameise). Das Abhängigkeitsverhältnis des 60-jährigen Lehrers zu seiner Schutzbefohlenen endet für das Mädchen tödlich. In vier Akten verarbeitet der des Mordes angeklagte Künstler seine obsessive Beziehung zu seiner Schülerin, die er als 16-jährige in sein Haus aufgenommen hat. Sie sei sein Geschöpf, ohne seine pädagogischen Künste ein Nichts. Mit der vielfarbigen Musik des Komponisten und Dirigenten Peter Ronnefeld entsteht ein verstörender surrealer Bilderbogen über Mechanismen, die wir alle aus der Wirklichkeit sehr gut kennen. Der Chor kommentiert die Handlung und verkörpert in starken Sätzen das Volk. (Rezension der Premiere vom 14. Dezember 2025) […]

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Peter Ronnefelds Oper „Die Ameise“– spannende Kriminalgroteske in der Oper Bonn

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Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ als „theatralische Untersuchung von Peter Konwitschny“ in Bonn
Sibylle Eichhorn

Bordsteinschwalben, Luxusschlitten, Genlabor, Revolver, ein wütendes Publikum, die fast schon „mörderische Frage“, wer hier warum Regie führte und weshalb der Abend trotz aller Kritik einfach wunderbar ist. Sibylle Eichhorn besuchte für DAS OPERNMAGAZIN die Bonner Premiere am 16. November. […]

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Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ als „theatralische Untersuchung von Peter Konwitschny“ in Bonn

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Gedenkveranstaltung aus Anlass des Novemberpogroms von 1938

Oper Bonn, Sonntag, 9. November um 10:00 MEZ

Am Vormittag des 10. November 1938 brannten die Synagogen in der Tempelstraße am Rheinufer und die in Bonn, Poppelsdorf, Beuel, Bad Godesberg und Mehlem.

Zur Erinnerung an die Verbrechen an den jüdischen Bonnerinnen und Bonnern lädt die Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Kooperation mit der Stadt Bonn und der Synagogengemeinde zu einem öffentlichen Konzert und zur Gedenkfeier.

Sonntag, den 9. November 2025 um 11 Uhr

Foyer des Opernhauses, Einlass ist ab 10 Uhr.

Konzert

Aus dem Bonner Opernensemble singen Susanne Blattert (Mezzosopran) und Katerina von Bennigsen (Sopran) „Aus jiddischer Volkspoesie“ von Dmitri Schostakowitsch und Lieder der weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponistin Rosy Wertheim (1888-1949) und des Komponisten Erwin Schulhoff (1894-1942) aus dem Zyklus „Das Lied vom Kinde“. Klavierbegleitung von Ana Craciun.

Anschließend 12 Uhr

Gedenken am Synagogen-Mahnmal am Moses-Hess-Ufer

Ansprachen

Oberbürgermeister Guido Déus
Jakov Barasch, Vorsitzender der Synagogengemeinde
Gebet El Male Rachamin für die Opfer des Holocaust, Kantor Shmuel Shentag
Musikalische Begleitung: Matthias Höhn

Der Initiative zum Gedenken an die Bonner Opfer des Nationalsozialismus gehören an: Bildungsforum Lernwelten Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. – AG Bonn Evangelisches Forum Bonn * Förderverein Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. * Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e.V. Katholisches Bildungsforum Synagogengemeinde Bonn Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn, Stadthistorische Bibliothek und Stadtarchiv Bonn und Theater Bonn.

https://bonn.jetzt/event/gedenkveranstaltung-aus-anlass-des-novemberpogroms-von-1938