»Kalte Luft ist schwerer als warme Luft. Und wenn die Topografie entsprechend ist, dass die kalte Luft einen Abhang runter rollen kann, wie das zum Beispiel im Westen der Stadt Wien beim Wienerwald der Fall ist, dann wäre es gut, wenn man so einen topografischen Vorteil nicht verbauen würde.« Klimatologe Max Wittkowski, MA 22

»Der Ort ist deswegen ausgewählt worden, weil diese Mauer sich immer wieder im Sommer aufheizt. Wir hoffen, dass mit dem Wind, der durch das Wiental zieht, hier durch die Begrünung ein bisschen mehr Kühlung entstehen kann.« BVSt. Markus Rumelhart anlässlich der Begrünung der Wienflusskanalmauern zwischen Wackeroden- und Nevillebrücke.

Spürbar könnte der Luftzug schon werden. Und den werden wir dringend brauchen! Dazu sind allerdings einige Maßnahmen noch erforderlich. Jenen, die sich ernsthaft dafür interessieren, sei dieser Artikel ans Herz gelegt: https://ingo.lantschner.name/post/2022-07-28-wien-fluss-hitzeschneise/

Ich vermute jetzt einmal, dass es genau solche Widersprüche sind, die ein Masterplan verhindern sollte. Einerseits begrünen wir den #Wienfluss, um den Kaltluftstrom zu reaktivieren, andererseits verbaut man die Schneise dann wieder. »Nachteil« eines Masterplans: Die Stadt müsste offenlegen, was sie wirklich vorhat. Würde dabei herauskomme, dass der Touristenhotspot Innere Stadt gen Westen eine Ausstülpung erfahren würde, wäre die Bevölkerung vielleicht not amused.

#Wien
#Naschmarkt #Naschmarkthalle

Quellen: https://wien.orf.at/stories/3220874, https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/wienfluss/begruenung-mauer.html

@wien

Hitzeschneise Wienfluss

Thermalkarten decken auf: Der Wienfluss bringt keine Kühlung mehr in die Stadt.

Sie nennen es Pergola: Über die umstrittene Halle am Naschmarkt

Die Presse schreibt diesen Sonntag:

»Kein urbanistisches Gesamtkonzept. Strukturell ist die Halle ein Fremdkörper, eher Korken als Entree, sie steht den Naschmakt-Flaneuren ebenso im Weg wie den vom Wienerwald kommenden Kaltluftströmen. Platz zwei und drei wirken plausibler, sie ziehen die bestehenden Stände im Prinzip weiter, die Anordnung der Elemente im Bereich Flohmarkt/Park nimmt die Zeilenstruktur und die Richtung des Flusses auf.«

»Erwähnt wurde außerdem, dass der erste Bezirk touristisch überlastet sei, das Zentrum daher „größer werden muss“ – dieselbe Idee steckt übrigens auch hinter dem Bau der U-Bahn U2/5, die den Ring um die Stadt in Richtung Westen verschiebt. Alles deutet also darauf hin, dass es sich um ein touristisches Projekt handelt und der Naschmarkt noch weiter kommerzialisiert werden soll.«

Mein Kommentar dazu: Ich kann dieser Sichtweise einiges abgewinnen, erklärt sie doch auch, warum es dieses Gezerre um den Naschmarkt überhaupt gibt. Das zukünftig zwischen zwei U-Bahnknoten liegende Gebiet soll touristisch nutzbar werden. Daher auch die vielen Hotelbauten entlang der Wienzeilen.

Quelle: https://www.diepresse.com/18950844/sie-nennen-es-pergola-ueber-die-umstrittene-halle-am-naschmarkt

#Wien #Naschmarkt #Naschmarkthalle

@wien

Sie nennen es Pergola: Über die umstrittene Halle am Naschmarkt

Ein umstrittener Bau, dessen Spatenstich vor einer Woche erfolgte: Bei der Pressekonferenz wurde die geplante Nasch­markt-Halle von der Stadt nun als „Pergola“ vorgestellt. Was ändert das an der...

Die Presse

Stadträtin Sima will trotz massiver Kritik den Bau der #Naschmarkthalle durchsetzen. – Baubeginn ist in nur 3 Wochen geplant. – Die BI Freiraum Naschmarkt fordert: Besetzung des Bauplatzes jetzt!

#Wien #Naschmarkt #Mariahilf

@wien

https://freiraum-naschmarkt.at/so/12P9M-j5c?languageTag=de

Ausgetrickst?!

Stadträtin Sima will trotz massiver Kritik den Bau der Naschmarkthalle durchsetzen. – Baubeginn ist in nur 3 Wochen geplant. – Besetzung des Bauplatzes jetzt!