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Ein Machwerk wie Man Made Epidemic lässt einen nicht so schnell los. Bevor ich am nächsten Tag annähernd meinen Kopf wieder dazu bringen konnte, produktive Gedanken zu denken, musste ich den ganzen Ballast vom Vortrag erst einmal loswerden.

Dieser Beitrag versammelt die Eindrücke, nach einem Tag gründlich darin marinieren.

Ich warne vor, gleich wird nochmal ein Stapel Tweets zum Film und der 'Diskussion' gestern Abend kommen. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Bei der anschließenden 'Diskussionsrunde' versuchte @La_Violaine heldenhaft auf die problematische Darstellung von Autismus und Autisten um Film einzugehen. Bei nonverbalen Autisten durften die Eltern sagen, wie sehr ihre Kinder leiden, verbale Autisten durften Dinge in > #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

die Kamera sprechen, die – sagen wir – weniger glaubwürdig waren. So ein eher moppeliger Junge, der meinte, wenn er mal was isst, müsste er sich danach am Tag 10 Mal übergeben. Sure.
Und dann natürlich die Eltern, die sich _wegen_ des Autismus ihrer Kinder selbst töteten > #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

und ihre Kinder 'mitnehmen'. Kindsmord nicht nur sprachlich bagatellisiert, sondern es wurden auch die Eltern als die eigentlichen Opfer dargestellt.

Die Reaktionen auf @La_Violaine s Vorstoß waren exakt die gleichen, die man aus der Diskussion mit ABA-anwendenden Eltern > #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

und ihre Kinder 'mitnehmen'. Kindsmord nicht nur sprachlich bagatellisiert, sondern es wurden auch die Eltern als die eigentlichen Opfer dargestellt.

Die Reaktionen auf @La_Violaine s Vorstoß waren exakt die gleichen, die man aus der Diskussion mit ABA-anwendenden Eltern > #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

bereits kennt. Jede Kritik an der Darstellung und dem Inhalt des Films wurde direkt als Kritik an den Eltern aufgefasst und ihr entsprechend aufbrausend entgegnet. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

bereits kennt. Jede Kritik an der Darstellung und dem Inhalt des Films wurde direkt als Kritik an den Eltern aufgefasst und ihr entsprechend aufbrausend entgegnet. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Eltern, die so investiert in die "Therapie" ihrer Kinder sind, dass jede Kritik daran, selbst Kritik 'über Bande' als persönlicher Angriff aufgefasst wird. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Eine Mutter wiederholte und bekräftigte wieder und wieder, dass ihr Sohn leide. Ich kann es nicht ausstehen, wenn Eltern für ihre autistischen Kinder sprechen. Der Sohn war anwesend und die komplette Zeit am heftig Stimmen. Unter Spannung wie eine Feder. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Ich musste mich wirklich sehr zurückhalten, um nicht zu sagen, dass das kein Wunder sei, wenn all die versammelten Eltern ihre Kinder seit Jahren und Jahrzehnten als Petrischale missbrauchen und jeden Quatsch in sie füllen, damit sie weniger autistisch werden. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Wie soll ein Kind in einem derartigen Umfeld nicht an seinem puren Dasein leiden? Auch nonverbale Autisten sind meist intelligent genug und haben mehr Wahrnehmung als die meisten annehmen, um zu merken, dass die Eltern einen Teil von ihnen hassen. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Auf der Hinfahrt hat mir mein Podcatcher passenderweise die Folge über "Active Information Avoidance" in die Playliste gewürfelt. https://t.co/jqVumU8vqu
Auch das konnte man live erleben. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Es hätte in der Diskussion recht schnell klar sein müssen, dass ich mit Daten und Fakten vorbereitet dort aufgeschlagen bin, aber die wollte man halt lieber nicht hören. Statt dessen sprang die Selbstbestätigungsmaschine an. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Wenn es früher schon genauso viele Autisten gegeben hätte, wo die denn heute alle seien, wurde gefragt. Das @La_Violaine darauf hingewiesen hatte, dass die Autisten, die für den Anstieg der Diagnosezahlen gesorgt hätten, ja mehrheitlich Asperger Autisten gewesen seien > #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

wurde geflissentlich ignoriert. Das die alten Autisten heute dort sind, wo sie als junge Autisten in den 60ern, 70ern, 80ern auch waren – nämlich in Institutionen – hat man sich auch nicht klar gemacht. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Das die Diagnosten für "Geistige Behinderung" im gleichen Verhältnis abgenommen haben, wie die Diagnosen für Autismus zugenommen haben … Egal. Lieber bestätigt man sich gegenseitig, dass man heute ja Autisten mit Schulbegleitern in den Schulen sehen würde. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Und sowas gab es damals ja nicht.

Nein, so was gab es damals nicht. Damals wurde man als Autist im Schulbetrieb regelmäßig fertig gemacht, für dumm gehalten und so lange mit Sanktionen belegt, bis man ausreichend maskieren konnte oder auf Sonderschulen abgeschoben wurde. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

An diesem Punkt hat sich auch Brigitte Esser an der Desinformation beteiligt, in dem sie meinte, sie sei ja ihre alten Akten durchgegangen und sie habe _keinen einzigen_ Autisten in den ersten zehn Jahren ihrer Praxis gefunden. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Wäre interessant zu wissen, wie vielen sie bei den Vorsorgeuntersuchungen eine Entwicklungsverzögerung oder 'geistige Zurückgebliebenheit' attestiert hat, die dann direkt ins Sondersystem kamen, aber hey, sie ist natürlich völlig vertrauenswürdig. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Als Frau, des Besitzers eines Vertriebs der direkt an die Eltern von Autisten catert, die den Legenden der pseudowissenschaftlichen Autismusforschung aufgesessen sind. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Das der Film Autisten in psychischen Extremsituationen zeigte, sehr wahrscheinlich ohne deren Einverständnis, ist überhaupt unverzeihlich. Ein Junge wurde IMHO vermutlich während eines epileptischen Anfalls gezeigt, gezeigt wie Kinder festgehalten und gezwungen wurden. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Ebenso wie die Behauptung, dass Forschung alleine dadurch ethisch vertretbar würde, dass die Eltern invasiven Eingriffen zugestimmt hätten.

Die Einstellung sieht man sowohl in der 'Biomedizin'-Szene als auch bei ABA-Eltern gespiegelt. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Egal wie grausam, die Eltern sehen sich als absolute Instanz, die das Recht hat ihren Kindern auch die grausamste Behandlung aufzunötigen. #mme

Versteht mich nicht falsch. Extreme medizinische Maßnahmen können nötig sein. Aber nicht ohne entsprechende Evidenz. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Eltern die Biomedizin anhängen, sehen ihren Willen über jeder Evidenz stehend. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Mich würde das ganze nicht so ankratzen, wenn Versprechungen der "Biomedizin" nicht immer direkt um die Ecke lauern würden, wenn Eltern mit der frischen Autismusdiagnose ihres Kindes ratlos schauen, wie es nun weitergeht. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Und wenn die "Biomedizin" nicht nur sinnlos wäre, sondern weil sie eben auch gefährlich ist. Zumindest Aspekte davon. Und weil sie nahtlos in echte Quacksalberei übergeht. Und weil die Kinder von ihren Eltern nie akzeptiert werden und ihnen so Chancen verbaut werden. #mme

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Aber ich bin – vorerst – mal fertig und jetzt brauche ich eine Runde auf dem Rad um den Kopf wieder klar zu bekommen. Den Mist rausblasen lassen.

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Genau das versuchte ich gestern Abend auch zu erklären, kam nur leider nicht wirklich an.

Ich merkte an, dass das Stimming des anwesenden nonverbalen autistischen Sohn auch eine Art der Kommunikation sei. Ich bemerkte deutliche Unterschiede im Stimmingverhalten in den 3 Stunden.

— laviolaine (@La_Violaine) 26. Juni 2018

Doch, ich denke das kam an. Sie wollten es nur nicht bewusst werden lassen.

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

Deswegen sind sie dir so schnell über den Mund gefahren.

— Mela Eckenfels (@Felicea) 26. Juni 2018

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  • https://mela.geekgirls.de/2018/09/15/man-made-epidemic-rekapitulation/

    #Dummfug #Film #Impfgegner #Impfungen #ManMadeEpidemic #NatalieBeer #Vaxxed #Verschwörungstheorien

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    Erste Gedanken hatte ich bereits nach dem Nachhauseweg formuliert, bevor ich mich nach schlafen und von schlechten Filmen träumen, dann noch mal an eine ausführlichere Rekapitulation gesetzt hatte. Sie fasse ich in diesem Beitrag zusammen.

    Und laut Shattock gab es einen epidemischen Ausbruch von Autismus unter Somalis, weil die ja aus Afrika kamen und in den USA dann nicht genug Sonnenlicht und Vitamin D bekamen. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    Das das mehrheitlich Geflüchtete waren, die vermutlich erst in den USA Zugang zu hinreichend informierter medizinischer Versorgung hatten? Aber ich hab gerade keine Energie den Fall genau nachzurecherchieren. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    Ich habe auf der Heimfahrt über der Frage gebrütet, ob die Filmemacherin nicht weiß, dass sie wichtige Informationen ausgelassen und so der ganzen Sache einen Spin gegeben hat oder ob sie in Absicht gehandelt hat. Ich denke, es war Absicht. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    Es waren einfach zu viele Auslassungen, zu viele Informationen, die eigentlich auf der Straße liegen und bei der Recherche hätten hochkommen müssen. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    So durfte Wakefield in die Kamera sagen, dass er kein Patent auf einen Einzelimpfstoff hatte, sondern er quasi nur den vor Viren schützenden Bestandteil der Muttermilch beschrieben hätte.

    Haja … https://t.co/kVwwhvPilc #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    Dieser Film ist ein unfassbar geschicktes verschwörungsmediales Machwerk. Natalie Beer steckt meiner Ansicht nach bis zur Halsgrause in Verschwörungsdenken. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

    Und sie hat die Mittel und die Fähigkeiten um Gift zu streuen und die Saat aufgehen zu lassen. #mme

    — Mela Eckenfels (@Felicea) 25. Juni 2018

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