Die Erschöpfung rührt mehr von der Hitze her als vom Literaturgenuss, möchte kurz wertschätzend anmerken, wie gut mich der Bewerb heuer von der Klimaverzweiflung ablenkt. #tddl
Favoriten vom gestrigen Lesetag: #LenaSchätte und auch #MagdalenaSchrefel
Auf in Tag 3!
Bachmannpreis-Podcast 2026: Blick auf den 2. Lesetag mit Daniela Strigl

Die Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin Daniela Strigl saß viele Jahre selbst in der Bachmannpreis-Jury. Bozena Badura und Wolfgang Tischer analysieren mit ihr im Podcast den zweiten Lesetag beim Bachmann-Preis 2026, und Daniela Strigl gibt Einblicke in die Jury-Arbeit. Und dann schaut auch kurz »ihr« Preisträger von 2014 vorbei: Tex Rubinowitz.

literaturcafe.de
Philipp Tingler findet den Text von Magdalena Schrefel kühl und sachlich, hat aber Schwierigkeiten sich dem Moment der Ergriffenheit anzunähern.

#tddl #MagdalenaSchrefel
Im Halbschlaf gehört, mehrmals nasse Augen. Dieses Suchende, Fragende, Sachliche, interessant, dass das so anrührt. #tddl #MagdalenaSchrefel
@mithu.bsky.social mochte auch in diesem Text die Sprachökonomie, das Umkreisen in mehreren Schichten sowie das Bild am Ende.

#tddl #MagdalenaSchrefel
Magdalena Schrefel las auf Einladung von Laura de Weck den Text „KIRSCHEN, HERZ MIT VERBAND“.

Hier zum Nachlesen:
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#tddl #MagdalenaSchrefel

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Die vielen Stimmen meines Bruders

von Magdalena Schrefel & Valentin Schuster

Regie: Anouschka Trocker
Komposition: Liz Allbee
Redaktion: Barbara Gerland
Produktion: DLF Kultur 2023
Länge: 55:31
Ursendung: DLF Kultur 07.12.2023, 22.03 Uhr

Die Begründung der Jury

verfasst von Yasmine M’Barek.

Das Hörspiel „Die vielen Stimmen meines Bruders“ überzeugte die Jury eindrücklich, vor allem durch den Fokus auf das Thema, was Hörspiele ohne bereits auszeichnet, nämlich die Stimme, ihr Privileg, ihre Bürde, ihre Macht – und die Frage nach hypothetischer Selbstinszenierung. Fiktion und Realität werden miteinander vermischt, und mit Hinblick auf die persönliche Geschichte Magdalena Schrefels berührt „Die vielen Stimmen meines Bruders“ noch weit nach dem Hören. Jedoch sind wir nicht nur inhaltlich überzeugt, auch das Ensemble der ausgewählten Sprecher perfektioniert das Hörerlebnis sowie die gewählte Taktung in 48 Takes. Besonders zu loben ist die Verflechtung der realen Ereignisse mit der philosophischen Ebene, die den Hörer getroffen, nachdenklich und erstaunt zurücklässt.

Das Hörspiel des Monats wird am Samstag, den 02.03.2023 um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

Die vielen Stimmen meines Bruder

Die Nominierungen

BR, Gregor Schmalzried: Mia Insomnia, 2. Staffel
DLF, keine Nominierung
DLF Kultur, Magdalena Schrefel & Valentin Schuster: Die vielen Stimmen meines Bruders
HR, keine Nominerung
MDR, Gert Prokop: Timothy Truckle ermittelt – Folge 5: Der Samenbankraub
NDR, Christos Tsiolkas: Nur eine Ohrfeige
RB, keine Nominierung
RBB, keine Nominierung
SR, keine Nominierung
SWR, Antje Vowinckel: OPDOPPLING – Berlin-Brandenburgische Recycling-Komposition
WDR, Annette von Droste-Hülshoff / Rimini Protokoll: Die Judenbuche
ORF, Felix Kubin: Weltsendeschluss
SRF, Lukas Holliger: Verfluchter Krieg

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https://hoerspielkritik.de/hoerspiel-des-monats-dezember-2023/

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