Am 8. Juli 2024 führte ein verheerender russischer Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew zu zahlreichen Todesopfern und schweren Verletzungen, darunter auch in einer Kinderklinik. Dieser Angriff fand nur wenige Tage nach Viktor Orbáns Besuch beim russischen Diktator Wladimir Putin statt, der ohne Wissen und ohne Mandat der EU trotz seiner neuen Rolle als Ratspräsident stattgefunden hatte. Orbáns Mission, Frieden zu schaffen, hat sich als grandioses Scheitern erwiesen und unterstreicht die brutale Realität von Putins Kriegspolitik.
Orbáns Demütigung und Putins unverhohlene Aggression
Viktor Orbán, der ungarische Ministerpräsident, hatte nach seiner Reise nach Moskau offensichtlich die Hoffnung, durch diplomatische Gespräche einen Beitrag zum Frieden in der Ukraine leisten zu können. Doch diese Hoffnung wurde durch die Realität brutal zerstört. Nur drei Tage nach seiner Abreise startete Russland einen der schwersten Angriffe auf Kiew seit Beginn des Krieges. Der Angriff traf unter anderem das größte Kinderkrankenhaus der Stadt, was zur Evakuierung und zu einer erheblichen Anzahl von Toten und Verletzten führte.
Eine Farce von Friedensverhandlungen
Orbáns Besuch in Moskau war nicht nur eine Farce, sondern auch eine ernste Fehlkalkulation. Anstatt die Gewalt zu mindern, demonstrierte Putin mit den jüngsten Angriffen seine völlige Verachtung gegenüber jeglichen Friedensbemühungen. Orbáns Reise und die damit verbundene Hoffnung auf diplomatische Lösungen wurden von Putins unerschütterlicher Kriegsstrategie zunichtegemacht. Diese Ereignisse sollten der Europäischen Union als eindringliche Erinnerung dienen, dass Verhandlungen mit einem Aggressor, der keinerlei Respekt vor menschlichem Leben und internationalen Normen zeigt, zum Scheitern verurteilt sind.
Der Westen muss entschlossener handeln
Der jüngste Angriff unterstreicht die dringende Notwendigkeit für den Westen, entschlossener zu handeln. Die halbherzigen diplomatischen Versuche einzelner EU-Mitglieder wie Orbán sind nicht nur ineffektiv, sondern auch gefährlich, da sie die Einheit der Europäischen Union untergraben und Putins Regime indirekt legitimieren. Die Antwort auf diese Aggression muss eine verstärkte Unterstützung für die Ukraine sein – militärisch, wirtschaftlich und diplomatisch.
Es ist an der Zeit, dass die westlichen Demokratien ihre Unterstützung für die Ukraine intensivieren. Dies umfasst die Lieferung zusätzlicher Flugabwehrsysteme und anderer militärischer Ausrüstung, um das ukrainische Volk vor weiteren Angriffen zu schützen. Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow hat deutlich gemacht, dass die derzeitigen Verteidigungsfähigkeiten unzureichend sind und weitere Hilfe dringend benötigt wird.
Orbáns gescheiterte Diplomatie als Weckruf
Viktor Orbáns gescheiterte Diplomatie und die darauf folgenden Angriffe sollten als Weckruf dienen. Es ist unerlässlich, dass die EU und ihre Mitglieder geschlossen gegen die russische Aggression stehen und die Ukraine mit allem notwendigen Mittel unterstützen. Demokratie und Freiheit in Europa hängen davon ab, dass wir uns entschlossen und unnachgiebig gegen jede Form der Aggression und Unterdrückung stellen. Nur durch vereinte Anstrengungen können wir den Frieden sichern und die Freiheit verteidigen.
Quelle ZEIT ONLINE
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https://twitter.com/maria_avdv/status/1810239833949843579?t=7QDnoJstlAVCy4QXWf6bqw&s=19
https://twitter.com/TimothyDSnyder/status/1810254319117090837?t=7lUXM2Z9N4jlXOpkBnO4Ew&s=19
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