@ORF_Science

Meine Familie kommt aus der Gegend, also schreib ich hier mal Ergänzungen/Korrekturen:

"Das Konzentrationslager Gusen in der oberösterreichischen Gemeinde Langenstein bestand aus drei Lagern"
Nein, Gusen I + II lagen in Langenstein, Gusen III lag in Lungitz (Gemeinde Katsdorf).

Und ich weiß nicht, was dieser Satz soll: "Seit 2005 gibt es eine kleine Gedenkstätte vor Ort."
Das Memorial gibt es seit den 1960ern, und zwar nur weil die Überlebenden (!) den Grund gekauft haben.
https://fedi.at/@Mab_813/111222680316433073

Auch was die Aufarbeitung ab den 2000ern betrifft, hätte man erwähnen können, dass es ältere Literatur gibt (auf polnisch) und einen lokalen Gedenkverein, der in den 1980ern gegründet wurde.

Also ja, es gab ein jahrzehntelanges Schweigen. Aber der Artikel erweckt fälschlicherweise den Eindruck, als hätte sich vor den 2000ern überhaupt nichts getan, was die Aufarbeitung und Beschäftigung mit dem KZ Gusen betrifft. Was ich vor allem nicht verstehe, ist, warum in den ORF-Artikeln nicht erwähnt wird, dass wir das Memorial den Überlebenden verdanken!

#KZGusen #Gusen #Oberösterreich

Mab_813 (@[email protected])

Die Gedenkstätte des KZ Gusen (bei Mauthausen) in Oberösterreich wird neu gestaltet. Wobei der ORF-Artikel einen wichtigen Punkt in der Geschichte des Memorials Gusen nicht erwähnt: Denn hinter dem Nebensatz, "dass in den 1960er Jahren nur mit Geldern aus Frankreich, Italien, Luxemburg und Belgien das örtliche Memorial habe errichtet werden können" verbirgt sich nichts anderes, als dass es ehemalige Häftlinge des KZ Gusen waren, die damals das Gelände des Memorials gekauft und das Geld für die Errichtung des Memorials aufgebracht haben. https://orf.at/stories/3335083/ https://www.gusen-memorial.org/de/Wissen/Geschichte-nach-1945

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