10/13 Auch junge #Erfurt|er Neonazis treten immer selbstbewusster mit brutalen Übergriffen auf und verbreiten Videos davon in sozialen Medien. Diese sind meistens dem Umfeld der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ), der Jugendorganisation des III. Weg, mit Schwerpunkt in Erfurt-Süd und Erfurt-Nord /-Gispersleben zuzuordnen. Gleichzeitig gibt hier hier große Überschneidungen zur rechten Fußballszene des FC Rot-Weiß Erfurt im Umfeld des #Jungsturm.
Die NRJ organisiert auch rechte Jugendliche, die über den Fußball aus ländlichen Regionen wie dem Weimarer Land, dem Ilmkreis oder dem Wartburgkreis Anschluss an Neonazistrukturen finden. Das Niveau an Übergriffen in Erfurt, aber auch #Apolda, #Ilmenau usw. ist dauerhaft hoch.
13/13 Es waren vor allem die Ultras #Erfurt, die den #Jungsturm-Neonazis im Stadion Raum nahmen. Ein Grund mehr, sich auch aus antifaschistischer Sicht mit den oft von Restriktionen und Repression betroffenen Ultras zu solidarisieren und deren Kämpfe um mehr eigenen Raum im Stadion zu unterstützen. Leider halten die Erfurter trotzdem weiter am problematischen Grundkonsens „keine Politik in der Kurve“ fest, anstatt sich einen dringend nötigen antifaschistischen Konsens zu geben.
12/13 Nach dem Auftritt des #Jungsturm in #Sofia vor 4 Wo, der unter Verwendung des #FCRWE-Vereinslogos etwas offiziöses hatte, hat der Verein einigen oder allen der beteiligten Neonazis Hausverbote ausgesprochen. Nach allem, was da schon zu der #Erfurt|er Neonazitruppe bekannt war: schwach.
11/13 Im kleinen, von rechten Netzwerken durchzogenen #Thüringen ist der #Jungsturm natürlich auch ein Knotenpunkt für weitere militante Rechte, u.a. in Person der hier markierten Kevin Noeske (#Knockout51 und #Kontrakultur #Erfurt) und Robert Brandt (Kontrakultuer Erfurt).
10/13 Robin Brand und Paul Voß salutierten gleich parallel, während der #Jungsturm-Anführer Marco Klingner die Plakette an Ivan Velchev übergab, #Animals-Chef und Capo von #ZSKA #Sofia. Auch Thomas Hartrodt (l.) und Johann Walter (r.) schienen erfreut. Mit der Projektion im Hintergrund suggerierten die rechten Hools, Delegationen ihrer Vereine zu sein - was zumindest für die #Erfurt|er nun zum Problem wurde.
9/13 Am Vorabend des Derbys feierte die Fankurve „Sektor G“ von #ZSKA #Sofia ihr 35-jähriges Bestehen. Dort überreichte der #Jungsturm eine Grußplakette und grüßte mit Hitlergrüßen in das Neonazipublikum. Hier: Philipp Pritzschke, #Erfurt|er DJ und Neonazi-Hool, der den Übergang der alten Hools "Kategorie EF" zum "Jungsturm KEF" personell verkörperte und autorisierte.
8/13 Zum letzten Derby in #Sofia reiste der #Jungsturm erneut an und lief beim #ZSKA-Fanmarsch in der 2. Reihe neben einer Hakenkreuzfahne. Aus dem Stadion, wo die #Erfurt|er Nazis hinter ihrer Zaunfahne „Erfurt über alles“ ganz vorne standen, schossen sie noch vermummte Selfies.
7/13 Orlin Pavlov nutzt seine Reisen nicht nur für hämische Fotos in der KZ-Gedenkstätte #Buchenwald und Treffen mit Kadern von #BloodandHonour / #Combat18, sondern trifft auch den #Jungsturm-Kader Philipp Mittelstedt in #Erfurt und besucht Heimspiele des #FCRWE.
4/13 Felix Reck war mit dem #Jungsturm und deren Kameraden aus #Sofia schon beim Thüringer Derby am 16.3.2024 in #Jena vorne mit dabei, als die Neonazis sich gegen die #Erfurt|er Ultras nach vorne drängten und Pyro auf Jenaer Fans abfeuerten.
3/13 Vor einem Jahr unterstützte Johann Walter mit dem #Jungsturm die Neonazis von den „Animals“ von ZSKA #Sofia beim Lokalderby. Neben dem von #Saalfeld nach #Halle verzogenen Neonazi Felix Reck war auch der #Combat18-Aktivist Michael Hein aus Frankfurt/Oder dabei.