NEUE REZENSION: Ditko – Kirby – Wood – Eisner – Corben. Der italienische Zeichner Sergio Ponchione hat ein Buch über das Leben dieser fünf Comic-Ikonen geschrieben und gezeichnet.

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Memorabilia

Ditko – Kirby – Wood – Eisner – Corben. Der italienische Zeichner Sergio Ponchione hat ein Buch über das Leben dieser fünf Comic-Ikonen geschrieben und gezeichnet. Ein junger Comic-Zeichner besucht einen erfahrenen Künstler in dessen Atelier. Er hat ein paar seiner Zeichnungen mitgebracht, um den alten Hasen, als Sergio Ponchione erkennbar, zu beeindrucken. „Nicht schlecht, aber du musst besser auf Gesichter und Anatomie achten.“ Der junge Zeichner habe von drei Buchstaben geträumt: D, K und W. Ponchione weiß sofort, was es mit den drei Buchstaben auf sich hat: „Die Triade Ditko, Kirby und Wood.“ Eine seltsame Formulierung, aber damit ist klar, worum es in diesem Comic eigentlich geht, und zwar nicht um die Rahmenerzählung um Ponchione und den Nachwuchskünstler, sondern um eine Hommage an Steve Ditko, Jack Kirby und Wallace „Wally“ Wood. Der öffentlichkeitsscheue Steve Ditko (1927–2018) zählt zu den Phantomen des Mediums, weil er weder Interviews gab noch Fotos von sich zuließ. Nicht einmal für die BBC-Dokumentation In Search of Steve Ditko (2007, hier auf Youtube zu finden), in der auch etwa Mark Millar …

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Manuele Fior über seine Comic-Motive: „Ein ziemlich nomadisches Leben“

Jede neue Graphic Novel biete eine Chance, etwas zu lernen, sagt Manuele Fior. Ein Gespräch über die Motive des Erfindens von Geschichten.

NEUE REZENSION: "Hypericum" von Manuele Fior (avant-verlag) ist "eine Auseinandersetzung über Zukunftssorgen, Vergangenheitspflege, Denkmalkultur und Fortschrittlichkeit" schreibt Gerrit Lungershausen. https://comicgate.de/rezensionen/hypericum/
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Hypericum

Manuele Fiors Comic Hypericum erschien im Oktober 2022 in Italien – genau 100 Jahre nach Howard Carters Entdeckung des Grabes von Tutanchamun im Tal der König. Das ist natürlich kein Zufall, aber das macht Hypericum zu keinem reinen Jubiläumscomic. Die italienische Teresa wird am Ägyptischen Museum Berlin angestellt, um als Wissenschaftliche Mitarbeiterin eine Ausstellung über Howard Carters Entdeckungen in den Grabkammern Tutanchamuns zu betreuen. Zufällig lernt sie Ruben kennen, der Teresa sofort mit seiner unangepassten Art imponiert. Er bietet ihr einen alternativen Lebensstil, ein Dach über dem Kopf und Sex an ungewohnten Orten. Soweit, so gut. Aber von ihrer krankhaften Schlaflosigkeit kann er Teresa nicht befreien. Der zweite Handlungsstrang versetzt uns in das Jahr 1922. Der Archäologe Howard Carter stößt bei Grabungen im Tal der Könige zunächst auf Felsstufen, dann auf eine Treppe, eine rätselhafte Wand und schließlich auf eine Folge von Grabkammern, wo er schließlich den bedeutendsten Fund der Ägyptologie machen wird: das von Grabräubern bislang unbehelligte Grab des als 18-jährigen verstorbenen Pharaos Tutenchamun. Fiore verschränkt diese beiden Ebenen, das alte Ägypten und das …

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