Die flotte Cache- und In-Memory-Datenbank Pogocache tritt als schnellere Alternative zu Memcached an. Die neue Version 1.2 tauscht den Mechanismus zur Speicherallokation: Ab sofort kommt ein von Microsoft entwickeltes System zum Einsatz.#Cache #In-Memory-Datenbank #Mimalloc #Pogocache
Pogocache 1.2 wechselt zu Mimalloc - LinuxCommunity
Pogocache 1.2 wechselt zu Mimalloc - LinuxCommunity

Die flotte Cache- und In-Memory-Datenbank Pogocache tritt als schnellere Alternative zu Memcached an. Die neue Version 1.2 tauscht den Mechanismus zur Speicherallokation: Ab sofort kommt ein von Microsoft entwickeltes System zum Einsatz. Mimalloc ersetzt die von C angebotene Funktion „malloc()“, die einen Speicherbereich reserviert. Das intelligentere Mimalloc geht jedoch flotter zu Werke – und zwar sowohl bei Single- als auch Multithreading-Aufgaben. Aus diesem Grund wechselt Pogocache 1.2 standardmäßig zu Mimalloc. Wem diese Maßnahme nicht gefällt, kann Mimalloc bei Übersetzung der Caching-Software abschalten (Parameter „–allocator=stock“) oder gegen Jemalloc tauschen („.–allocator=jemalloc“). Letztgenannter Speicherallokator wird allerdings seit dem 2. Juni nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Daher sollte man ihn nur mit guten Gründen anknipsen. Pogocache 1.2 bringt noch drei weitere kleinere Neuerungen mit. Im Einzelnen kennt die Software das „MONITOR“-Kommando, nutzt standardmäßig 4096 Shards für alle Threads und unterstützt statische Builds gegen die Musl-Bibliothek.

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