Last Saturday night - refreshing breeze from the cave. Thanks to the artists, @VOMIR #INFORMELLE #DOSISLETALIS, and everyone present. Special thanks to Nemanja Nikolić aka Dosis Letalis, for making the #HNW+ night actualise. The duo Nikolić & Wysocka return on the scene in March 2026 ! Stay tuned
Viele #rechtsextreme #Akteure weisen einen formal niedrigen #Organisationsgrad auf. Dies kennzeichnet die erste Kategorie rechtsextremer #Angebotsstrukturen. Hierzu zählen kurzfristige Zusammenkünfte, Zweckbündnisse, durch Freundschaftsbeziehungen geprägte Cliquen und sogenannte Peergroups, Protestveranstaltungen, politische Subkulturen, „Communities“ oder lose Vernetzungen über soziale Medien. Teils treten auch rechtsextreme Organisationen als informelle Bürgerbündnisse oder vermeintlich spontane Protestgruppen in Erscheinung. So inszenieren rechtsextreme Akteure beispielsweise vermeintlich unideologisches Engagement etwa gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Gerade durch die Alltäglichkeit niedrigschwelliger, kaum formalisierter Aktivitäten und sozialer Beziehungen mit rechtsextremen Akteuren haben sie das Potenzial, rechtsextreme Ideologien zu normalisieren. Im Vergleich zu eingetragenen Vereinen oder anderen Mitgliedsvereinigungen fällt die Zuordnung zum organisierten Rechtsextremismus schwer. Dadurch ist das Milieu aber nicht ungefährlicher, sondern kann sich erfolgreich mit nicht-rechten Milieus verzahnen. Dies ist eine explizite Strategie der Normalisierung, die von Vordenkern der „Neuen Rechten“ so formuliert wurde. [...] #Informelle #Strukturen des #Rechtsextremismus können allerdings auch einen hohen Organisationsgrad aufweisen. Insbesondere dann, wenn die nach außen #unsichtbare Formalisierung bewusst gewählt ist, um sich abzuschotten und vor sozialer oder #staatlicher #Verfolgung zu schützen. Ein Beispiel dafür sind im Verborgenen organisierte Gruppierungen mit dem Ziel der Vorbereitung oder Durchführung #konspirativer oder gar terroristischer Handlungen. Diese Gruppierungen verfügen in der Regel nicht über Mitgliederverzeichnisse oder Spendenlisten, können aber dennoch ein hohes Maß an Hierarchie, Arbeitsteilung, Vernetzung und Professionalität aufweisen.Als Reaktion auf eine Reihe von Vereinigungsverboten in den 1990er-Jahren organisierte sich der neo-nationalsozialistische Rechtsextremismus in Deutschland zunehmend in Aktionsgruppen sogenannter „Freier Kameradschaften“ bzw. „Freier Kräfte“, die sich in überregionalen Bündnissen zusammenschlossen. [...]<<
Quelle: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/544330/rechtsextreme-akteure-in-deutschland/




