Offener Brief gegen das IOC: Geschlechtertests haben Auswirkungen auf Kinder- und Jugendsport

Wissenschaftler*innen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft kritisieren in einem offenen Brief die neue IOC-Policy zu Geschlechtertests und rufen alle Interessierten zur Mitzeichnung auf. Die Regelung trifft nicht nur den Spitzensport.

Wer unsere Arbeit hier auf der Bolztribüne und im Podcast schon eine Weile verfolgt, weiß, dass wir eine klare Haltung haben und für einen für alle Geschlechter offenen Sport einstehen. Deswegen möchten wir auf den offenen Brief der Wissenschaftler*innen und Mitglieder der Kommission Geschlechter- und Diversitätsforschung innerhalb der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) hinweisen. Sie reagieren damit darauf, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 26. März 2026 unter seiner Präsidentin Kirsty Coventry ein neues Regelwerk veröffentlichte, das ab den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles verpflichtende Geschlechtertests für alle Athletinnen in der Frauenkategorie einführt.

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