Steine, die ich mir selbst in den Weg gelegt habe

In den ersten Jahren meiner 23jährigen Arbeitslosigkeit habe ich einzig und allein die Arbeitgeber dafür verantwortlich gemacht. Mit den Jahren habe ich jedoch erkannt, dass auch ich daran Anteile hatte, die ich selbst zu verantworten habe:

  • Ich habe erst viel zu spät erkannt, dass ich ohne Arbeitgeber - ob mir die Arbeit und die Chefs gefielen oder nicht - keine Geld für meinen Lebensunterhalt habe.
  • Ein sehr sympathischer Kollege hat mir öfter gesagt Gerhard, wie oft soll ich dir noch sagen, dass du nicht immer so laut denken sollst.
  • Meine Mutter hat mir oft gesagt Du musst auch mal eine Faust in der Tasche machen. Weil ich diese Aussage ohne Nachdenken rundweg abgelehnt habe und es in unserer Familie leider keinen Austausch gab, habe ich erst sehr viele Jahre später erkannt, dass sie mir im Grunde sagen wollte, das mir der sympathische Kollege gesagt hat.

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Mein größter #Lebensfehler: Im #Berufsleben nicht manchmal die #Faust-in-der-Tasche gemacht zu haben und oft nicht #diplomatisch gewesen zu sein. Heute wird mir das mit #Armut bestraft und langjährigen und neuen #Menschen, die wegen meiner Armut mit mir nichts (mehr) zu tun haben wollen.
Ich denke, in der heutigen #Berufswelt braucht man viel #Leidensfähigkeit und #Diplomatie - falls die überhaupt noch hilfreich ist.
Mein aktueller Blogeintrag vom 15.10.21

*Die Faust in der Tasche* Meine Mutter hat mir immer wieder empfohlen, hin und wieder eine Faust in der Tasche zu machen. Für mich klang das immer wie den M...