#EchteBilder oder #KIFakes? Der #BVPA hat ein #Positionspapier zur Authentizität visueller Inhalte in der Presse veröffentlicht. Kernaussage: Qualitätssicherung ist keine kostenfreie Zusatzleistung – und 100% Garantie gibt es nicht. Wer höhere Standards will, muss auch die Ressourcen dafür bereitstellen.

#Fotojournalismus #KI #Bildauthentizität

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Positionspapier zu KI-Bildern | Michael Borchardt

Vertrauen in #Bilder – wer trägt die Verantwortung? Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) hat ein #Positionspapier veröffentlicht, das eine längst überfällige Debatte strukturiert: Wie lässt sich die Authentizität visueller Inhalte in der Presse sichern, wenn generative #KI Manipulationen immer einfacher und zugleich schwerer erkennbar macht? Auslöser waren konkrete Fälle, in denen manipulierte oder KI-generierte Bilder über internationale Distributionswege in die journalistische Berichterstattung gelangten. Der BVPA reagiert darauf nicht mit Panik, sondern mit einem nüchternen Befund: Professionelle #Bildagenturen investieren seit Jahrzehnten erhebliche Ressourcen in #Prüfung, #Dokumentation und #Herkunftssicherung – doch eine hundertprozentige #Echtheitgarantie ist weder technisch noch organisatorisch realistisch. Das gilt für Agenturen ebenso wie für #Verlage, #Plattformen und alle anderen Glieder der publizistischen Kette. Besonders bemerkenswert ist die klare Absage an rein technologische Lösungen: #Bildforensik, #KIErkennung und #Provenienzsysteme sind wichtige Werkzeuge, ersetzen aber keine #menschlicheExpertise. Sie müssen in redaktionelle Abläufe eingebettet und von fachkundigen Entscheidungen begleitet werden. Ebenso klar positioniert sich der Verband beim Thema Kosten: Wer höhere Qualitäts- und #Sicherheitsstandards erwartet, muss bereit sein, die dafür notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Die Sicherung glaubwürdiger visueller Berichterstattung ist keine kostenfreie Zusatzleistung. Das Papier richtet sich ausdrücklich an alle Beteiligten – #Fotografen, Bildagenturen, #Bildredaktionen und Verlage – und versteht sich als Ausgangspunkt für einen strukturierten Dialog über praktikable Standards für Transparenz, Kennzeichnung und Risikobewertung. Für alle, die in der Medien-, Kommunikations- oder Bildbranche arbeiten: Das Positionspapier ist lesenswert. Es stellt die richtigen Fragen – auch wenn es bewusst keine abschließenden Antworten gibt. 📄 Download: https://bvpa.org 📰 Bericht: https://lnkd.in/etCUJX_5 #Fotojournalismus #KI #Bildauthentizität #Medien #VisualContent #BVPA #Kommunikation

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