John le Carré – „Der ewige Gärtner“ (2006)

Ein Pharma-Thriller nach John le Carré, der mal die Welt der Spionage und Geheimdienste hinter sich gelassen hat. Eigentlich ein stiller, wütender Tanz zwischen persönlicher Trauer, moralischem Handeln und globaler Ungerechtigkeit. Jede Szene will, dass wir hinsehen, fühlen und die Welt hinter den Fassaden erkennen. Im Fernsehen leider viel zu selten – und deshalb so kostbar! (ARTE, Wh.)

David Fincher – „Verblendung“ (2011)

Ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick, seiner Konsequenz. Es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen, über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften. Und er scheut sich nicht, genau dorthin zu schauen, wo viele Filme ausweichen: in die Abgründe männlicher Herrschaft, ins System, das Täter schützt und Opfer isoliert. (ZDFneo)

David Fincher - "Verblendung" (2011)

Ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick, seiner Konsequenz. Es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen, über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften. Und er scheut sich nicht, genau dorthin zu schauen, wo viele Filme ausweichen: in die Abgründe männlic

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David Fincher – „Verblendung“ (2011)

Ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick, seiner Konsequenz. Es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen, über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften. Und er scheut sich nicht, genau dorthin zu schauen, wo viele Filme ausweichen: in die Abgründe männlicher Herrschaft, ins System, das Täter schützt und Opfer isoliert. (ZDFneo)

David Fincher - "Verblendung" (2011)

Ein harter Film. Nicht hart im Sinne eines Thrillers mit Hochspannung und Schockmomenten – sondern in seiner Haltung, seinem Blick, seiner Konsequenz. Es ist ein Film über patriarchale Gewalt, über institutionelles Wegschauen, über das Funktionieren von Macht in scheinbar modernen Gesellschaften. Und er scheut sich nicht, genau dorthin zu schauen, wo viele Filme ausweichen: in die Abgründe männlic

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An Kathryn Bigelows K-19: THE WIDOWMAKER (2002) habe ich genau das auszusetzen, was mir sonst vor allem in den Filmen ihres Ex-Mannes sauer aufstößt.

🔗 https://letterboxd.com/andrepitz/film/k-19-the-widowmaker/

#KathrynBigelow #LiamNeeson #HarrisonFord #PeterSarsgaard #DonaldSumpter #K19TheWidowmaker #K19 #TheWidowmaker #Letterboxd

A ★★ review of K-19: The Widowmaker (2002)

Es ist so schade, Kathryn Bigelows Regietalent für so einen Film verramscht zu sehen. Das Drehbuch gefällt sich wirklich sehr darin, eine Geschichte mit vermeintlich in Humanismus begründeter Moral zu erzählen, verwechselt das aber auf ganzer Linie mit Heldentümelei und jeder Menge Gelaber von Ehre. Dass die Welt in diesen Momenten einer nuklearen Katastrophe entgangen ist, mag zwar stimmen. Auch, dass das dem besonnenen und auch mutigen Handeln einzelner sowjetischer Marinesoldaten zu verdanken ist, mag der Wahrheit entsprechen. Aber diese fast kritiklose Nähe zu toxischem Militarismus in Verbindung mit komisch vertwisteter Figurenzeichnung nervt einfach nur noch.