Alle Menschen werden Brüder – Beethovens 9. in der Kölner Philharmonie
Ursula Hartlapp-Lindemeyer
Beethovens letzte vollendete Sinfonie, in deren viertem Satz er mit der Utopie der „Ode an die Freude“ die Grenzen des Genres Sinfonie sprengte und das Tor zur Romantik aufstieß, wurde am 4. Januar 2026 in der Kölner Philharmonie vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung des neuen Hagener Generalmusikdirektors Sebastian Lang-Lessing gespielt. Ein großer Projektchor mit insgesamt rund 130 Sängerinnen und Sängern, unter anderem dem WDR-Rundfunkchor, sang Beethovens „Ode an die Freude“ nach dem Gedicht von Friedrich Schiller mit vier hochkarätigen Gesangssolist:innen. Hier entwirft Beethoven die Utopie der Überwindung von Hass und Zwietracht durch die Verbrüderung aller Menschen im Bewusstsein eines göttlichen Vaters. […]
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