Alle Menschen werden Brüder – Beethovens 9. in der Kölner Philharmonie
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Beethovens letzte vollendete Sinfonie, in deren viertem Satz er mit der Utopie der „Ode an die Freude“ die Grenzen des Genres Sinfonie sprengte und das Tor zur Romantik aufstieß, wurde am 4. Januar 2026 in der Kölner Philharmonie vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung des neuen Hagener Generalmusikdirektors Sebastian Lang-Lessing gespielt. Ein großer Projektchor mit insgesamt rund 130 Sängerinnen und Sängern, unter anderem dem WDR-Rundfunkchor, sang Beethovens „Ode an die Freude“ nach dem Gedicht von Friedrich Schiller mit vier hochkarätigen Gesangssolist:innen. Hier entwirft Beethoven die Utopie der Überwindung von Hass und Zwietracht durch die Verbrüderung aller Menschen im Bewusstsein eines göttlichen Vaters. […]

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Alle Menschen werden Brüder – Beethovens 9. in der Kölner Philharmonie

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DAS OPERNMAGAZIN

Aktuell in der HörBar: Das Neue Orchester / Christoph Spering

Keine Vision, aber auch kein Trugbild. Diese Einspielung (3 CDs) mit nicht weniger als neun Kantaten kommt äußerlich äußerst bescheiden daher, über

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Das Neue Orchester / Christoph Spering – HörBar der nmz

Keine Vision, aber auch kein Trugbild. Diese Einspielung (3 CDs) mit nicht weniger als neun Kantaten kommt äußerlich äußerst bescheiden daher, überzeugt aber interpretatorisch auf ganzer Linie. Schon auf dem Cover sind nur die entsprechenden BWV-Nummern vermerkt, erst im Booklet erfährt man eher beiläufig, dass es sich um eine Auswahl aus dem sogenannten Choralkantaten-Jahrgang handelt, den Bach 1724/25 konzipierte und dennoch nicht vollständig mit allen Werken bestückte (über die Gründe wird bis heute spekuliert). In der Mehrzahl sind es eher weniger gespielte Kantaten, die hier zum Zuge kommen, und so

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