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Massenüberwachung und Prioritäten
Moin DACH, “täglich grüßt das Murmeltier” ist so ein Satz, der mir immer dann in den Kopf kommt, wenn es um das Thema Massenüberwachung geht. Aktuell stark im Diskurs: Die Chatkontrolle, die mit aller Gewalt in der EU durchzudrücken versucht wird. Aktuell scheinen wir es mal wieder “geschafft” zu haben. Wir haben das Monster vertrieben - zumindest vorerst. Bis es bald höchstwahrscheinlich wieder auf den Tisch kommt in einem anderen Gewand. Und ich finde es wirklich toll, dass man es in dieser Sache bisher schafft, eine große Gruppe an Menschen zu erreichen und zu mobilisieren, sich für das Richtige einzusetzen. Ich ziehe meinen Hut. Weiter so! Eine Sache irritiert mich dennoch an dem Ganzen: Es ist ja leider nicht so, als wäre Chatkontrolle unser einziges Problem. Ebenfalls im Angebot haben wir: - Kameras mit Gesichtserkennung und/oder Verhaltenserkennung an öffentlichen Orten - Palantir oder vergleichbare Massendatenverknüpfungssoftwares - Biometrische Datenbanken aller Couleur Ein Blick in die USA reicht eigentlich aus, um zu sehen, wie all diese Instrumente JETZT GERADE von den amerikanischen Grenzbehörden, namentlich ICE, für ihre Zwecke missbraucht werden. Da geht es darum, Menschen regelrecht überall auf der Karte aufspüren zu können. Es geht darum Menschen wie bei “die Sims” gemütlich kontrollieren zu können. Das hat für mich nochmal eine ungleich größere Eingriffstiefe als jetzt, sagen wir mal, Chatnachrichten automatisiert auf inkriminierte Bilder/Grooming zu untersuchen. Wenn man wollte, könnte man sich dieser Maßnahme ja sogar entziehen. Wie kann es sein, dass von all diesen wichtigen Themen ausgerechnet die Chatkontrolle DAS Thema ist, was die Leute aufzurütteln scheint? Ich meine, im direkten Vergleich zu oben Aufgezähltem, ist die Chatkontrolle, isoliert betrachtet, doch eigentlich ein Witz, oder? Ziel des Threads soll nicht sein, auch nur irgendeine Maßnahme klein zu reden. Das vernünftige Maß an Überwachung ist für mein Empfinden in den meisten Fällen bereits mehr als ausgereizt. Aber es stellt sich halt die Frage: Setzen wir unsere Prioritäten falsch? Wieso bewerten wir die Dinge, wie wir sie bewerten? Oder anders: Mich stört, warum die “richtigen Brecher” nicht im Ansatz die gesellschaftliche Beachtung finden, die sie verdienen. Vielleicht habt ihr ja eine Meinung dazu. ~sp3ctre
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Media Ownership Monitor Deutschland: Warum Wissen über Menschen hinter Medien wichtig ist
Der Einfluss der Massenmedien auf die Wahrnehmung und Diskussion von Informationen in der Gesellschaft ist erheblich. In einer gesunden Demokratie ist es von entscheidender Bedeutung, die Unabhängigkeit und Vielfalt der Medien zu wahren und die öffentliche Meinung und Kritik zu fördern, insbesondere gegenüber denjenigen, die Machtpositionen innehaben. Der erste Schritt zur Gewährleistung der Wahlfreiheit und unabhängigen Information besteht darin, eine vielfältige Eigentümerlandschaft zu gewährleisten.