Druckfrisch vom 29. März 2026 -

Die Auswahl, die Denis Scheck hier durchquert, wirkt wie ein Parcours durch unterschiedliche Aggregatzustände des Erzählens: Überlebenserzählung, Altersprosa, politische Philosophie, Ratgeberliteratur, Lyrik. Doch was sie verbindet, ist weniger ihr Gegenstand als die Art, wie sie auf Wirklichkeit zugreifen. Das Böse erscheint dabei nicht als Figur, sondern als Struktur – als Verzerrung, als Auslöschung, als Wiederholung.

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