Der Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
er hat den Knaben wohl in dem Arm,
er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Wer reitet so spät durch Schatten und Wind?
Es ist ein Liebender, verloren, fast blind.
Er fühlt sich umfangen von flüchtiger Glut,
sein Atem wird schwer, sein Herz schlägt ihm gut.












