Weltuntergang mit plus fünf Dioptrien – „Götterdämmerung“ am Teatro alla Scala
Lynn Sophie Guldin

Götterdämmerung ist, wenn man in der Pause ein bis zwei Aspirin (Brausetabletten-Version) in die Wasserflasche kippt und die kopfschmerztötende Mixtur daraufhin in einem Zug austrinkt. Wenn das Aspirin dazu Aspirina heißt und aus der Farmacia stammt, dann ist es Götterdämmerung am Teatro alla Scala. Über einen unrunden Abend, der wenigstens eine Kampfansage an die Kopfschmerzen wert ist. (Besuchte Vorstellung: 8. Februar 2026) […]

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Weltuntergang mit plus fünf Dioptrien – „Götterdämmerung“ am Teatro alla Scala

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Ein mühsames Märchen – „Die Walküre“ am Teatro alla Scala in Mailand
Redaktion
[caption id="attachment_30003" align="alignleft" width="300"] Teatro alla Scala/WALKÜRE/Foto:Brescia e Amisano ©Teatro alla Scal[/caption]

Ganz Europa scheint derzeit im Ring-Fieber: Paris erlebt endlich einen szenisch aufgeführten Bieito-Ring, München setzt auf Tobias Kratzers Inszenierung, und in Brüssel teilen sich Audi und Castellucci die Tetralogie. Für die großen internationalen Häuser ist Wagners Ring des Nibelungen stets Herausforderung und Chance zugleich – eine Möglichkeit, ein weltweites Publikum zu locken und mit einer prestigeträchtigen Besetzung zu glänzen. Besonders eindrucksvoll gelingt dies derzeit an der Mailänder Scala, einem Haus mit einer reichen Wagner-Tradition, das im Oktober mit David McVicars Neuinszenierung einen Ring-Auftakt präsentierte, der Publikum und Kritiker gleichermaßen polarisierte. (Besuchte Vorstellung: 20.2. 2025) […]

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Ein mühsames Märchen - "Die Walküre" am Teatro alla Scala in Mailand – DAS OPERNMAGAZIN

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„Die heil’ge deutsche Kunst!“ – Die Meistersinger (von Nürnberg) der Bundesrepublik Deutschland“ an der Staatsoper Unter den Linden
Phillip Richter
[caption id="attachment_29651" align="alignleft" width="300"] Staatsoper Unter den Linden/MEISTERSINGER VON NÜRNBERG/Foto: Bernd Uhlig[/caption]

Kurz vor Weihnachten brachte die Staatsoper Berlin die Produktion der Meistersinger von Nürnberg unter der Regie von Andrea Moses zum wiederholten Mal auf die Bühne. Ihre Premiere feierte diese anlässlich des 25-jährigen Gedenken der deutschen Wiedervereinigung am 3. und 4. Oktober 2015, damals aufgrund von Verzögerungen der Renovierungsarbeiten des Hauses unter den Linden noch im Schillertheater. Dieser Festtag der deutschen Einheit scheint der Inszenierung so eingeprägt zu sein, dass er selbst bei einer neun Jahre später statthabenden Aufführung zu anderer Jahreszeit im Vordergrund zu stehen scheint. Die bleibende Aktualität mag zwar unbestritten sein, ob es dem Werk jedoch umfassend gerecht wird, mehr einer offiziellen und dadurch bei allem versuchten Witz leicht biederen Gedenkveranstaltung als einer Wagner’schen Oper zu gleichen, sei dahingestellt. Der diesmalige Aufführungszeitpunkt im festlichen Advent schien immerhin gesanglich abzufärben, ein Sängerfest: Bei Christopher Maltman’s überragendem Hans Sachs könnte man meinen, etwas vom inkarnatorischen Kern des Weihnachtsfestes zu hören. (Rezension der Vorstellung v. 22.12.2024)

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„Die heil’ge deutsche Kunst!“ – Die Meistersinger (von Nürnberg) der Bundesrepublik Deutschland" an der Staatsoper Unter den Linden – DAS OPERNMAGAZIN

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man leider. Koch sah ich als Telramund wieder sehr gerne. Prudenskayas Ortrud 👏 wird bestimmt noch facettenreicher.

Leider war ich - überhaupt zum ersten Mal im Hause #StaatsoperBerlin - mit dem Dirigat und dem Orchester unzufrieden. Ex-Assistent der GMD Simone Young der #StaatsoperHamburg, #AlexanderSoddy, durchwachsen, der Chor u. das Orc. verzahnten sich oft nicht, Blasinstrumente schwach. (2

🔊 #NowPlaying on #fip

Benjamin Hulett & Alexander Soddy:
🎵 9 songs of travel : Let beauty awake

#BenjaminHulett #AlexanderSoddy

https://open.spotify.com/track/3bpdJLkeH0R0hp3RKN1Umd

Songs of Travel: Let Beauty Awake

Benjamin Hulett, Alexander Soddy · Song · 2010

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Lohengrin par Kirill Serebrennikov : la guerre sans nom - ResMusica

Hier Parsifal à l’Opéra de Vienne, aujourd'hui Lohengrin à l’Opéra de Paris : Kirill Serebrennikov parachève son Graal-diptyque.

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