Wir waren in den Tagesthemen zu Gast 🤗
Anlässlich des Mauerjubiläums haben die Tagesthemen aus Bitterfeld-Wolfen gesendet. In einem Gespräch mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat „Wir sind der Osten“-Mitinitiator Christian Bollert @cbollert klar gemacht, dass die überwiegende Mehrheit der Ostdeutschen auf dem Boden unserer demokratischen Ordnung steht.
Vielen Dank für die Einladung!
Reisefreiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit – dass die Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern heute diese Rechte genießen können, verdanken sie vor allem ihrem eigenen Mut. Sie leiteten mit ihren Protesten die Friedliche Revolution ein und brachten die Mauer zu Fall, die nicht nur Deutschland, sondern auch Europa über Jahrzehnte trennte.
Doch obwohl Deutschland seit 33 Jahren wiedervereinigt ist, gibt es in vielen Lebensbereichen noch großen Aufholbedarf.
Der 9. November gilt als Schicksalstag in der deutschen Geschichte: der Mauerfall 1989 und die Reichspogromnacht 1938 sind wichtige Wendepunkte, denen auch wir gedenken möchten. Wie das jüdische Leben in Ostdeutschland aussah, kann man aktuell im Jüdischen Museum in Berlin erleben. Die aktuelle Sonderausstellung “Ein anderes Land - Jüdisch in der DDR” läuft dort noch bis zum 14. Januar. 🙌
In der Coronazeit haben wir alle am eigenen Leib erfahren, was Einsamkeit und soziale Isolation bedeuten können. Für viele ältere Menschen ist dieses Gefühl Alltag. Der Partner oder die Partnerin ist vielleicht verstorben, die Kinder und Enkelkinder kommen nur selten zu Besuch - all das kann einen isolieren. Elke Schilling wollte betroffenen Senior:innen helfen und gründete den Verein Silbernetz. Hier kann man täglich von 8 bis 22 Uhr anrufen und vertraulich und anonym reden. 🫂
Für Tom Waurig ist klar, wenn zu viele engagierte Menschen aus den östlichen Bundesländern weggehen, dann werden Probleme nicht gelöst.
Nachdem er für 10 Jahre ehrenamtlich in der Sächsischen Schweiz für eine Anti-rechts-Initiative gearbeitet hatte, gründete Tom eine Agentur, die zivilgesellschaftliche Organisationen bei ihrer Kommunikation nach außen unterstützt. Das Veto Magazin folgte und ist auch Medienpartner unserer Initiative ist.
Dass Marie Robinski für ihr Studium erstmal weg gegangen ist, hat sie am Ende noch näher zu ihrer ostdeutschen Identität gebracht. Als sie auf Reisen war war, begegneten ihr immer wieder Vorurteile, als sie erzählt hat, dass sie in Sachsen aufgewachsen ist. Dabei ist das Ostdeutsch-Sein für sie eine sehr persönliche Auseinandersetzung. Für unsere Initiative hat Marie einen Workshop über Ostidentität auf der Jugendkonferenz in Cottbus gegeben. 🙌
Menschen, die auf dem Dorf wohnen, haben häufig ganz andere Anliegen oder Probleme. Um Dörfer wieder mehr ins Gespräch zu bringen, haben engagierte Bürger:innen den 2015 Verein “Dorfbewegung Brandenburg - Netzwerk Lebendige Dörfer” gegründet. Das neue “Parlament der Dörfer” bringt Vertreter:innen lokaler Dorfnetzwerke, Politiker:innen und Expert:innen zusammen, um über Probleme des ländlichen Raumes zu sprechen.
Alle Podcast-Junkies aufgepasst: Wir haben vier interessante Hör-Tipps für euch, wenn ihr euch mehr mit den östlichen Bundesländern beschäftigen wollt! Viel Spaß beim Reinhören! 🎧🤗
Schaut man auf die aktuelle Nachrichtenlage, fühlt man sich schnell bedrückt: unsere Welt scheint immer instabiler zu werden. Ob das wirklich so stimmt und was diese Entwicklungen für Kunst und Kultur bedeuten, wurde beim Pochen Symposium in Chemnitz diskutiert. Die Veranstaltung gab einen Vorgeschmack auf die nächsten zwei Jahre, wenn Chemnitz Kulturhauptstadt Europas wird.
Foto-Credits 📸
Titelbild: Wiki CommonsPawelMM
Bild 3&4: Peter Rossner
Bild 5&6: Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
Respekt für diesen Konter! 💪 Die SPD-Abgeordnete @rashanasr musste sich am vergangenen Freitag im Bundestag einer unangenehmen Zwischenintervention stellen.
Rasha Nasr ist Teil unserer Initiative in der Rubrik
#wirsindpolitik. Als engagierte Politikerin war sie nicht nur in ihrer Heimatstadt Dresden aktiv. Sie war auch Integrationsbeauftragte der Stadt Freiberg, bevor sie in den Deutschen Bundestag gewählt wurde.