Über die Situation von Theaterautor:innen heute, die Herkunft von Ideen, das Unerbittliche des Politischen, die Rückstände des Regie-Theaters und fünf Jahre Lobby-Arbeit mit dem VTheA haben Maria Milisavljević und ich mit dem Theaterpodcast gesprochen.
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Theaterpodcast (88) – Autor*innen
20. Januar 2026. Sind Theatertexte bei der Regie gut aufgehoben? Wie unterstützen Verlage, und öffnen Dramaturgien die Theatertüren? Welche Erfahrungen haben
Was haben die ganzen Neo- und NIUS-Denker doch gezetert, als publik, wurde, dass man auf einer Konferenz das Wort „Remigration“ gefallen sei. Prozesse, Beschwerden, Gegendarstellungen, und wer heute nicht lautstark massenhafte Remigration fordert, muss um seine AfD-Mitgliedschaft fürchten. Im Windschatten des angeblich linksversifften Denkterrors merkt dann niemand, wenn ich wirklich zum Rassisten werde.
Aber der Website gewordene Vibe-Shift NIUS braucht wie die AfD natürlich die selbst herauf beschworene links-verengten Meinungskorridore, denn dann wird die eigene Meinung gleich zur heldenhaften Denkbefreiung gegen den Strom, so wird das Unsagbare schneller sagbar, weil die Linken ja schon harmloses Zeug zensieren wollen.
Das mutet besonders bizarr an, als dass wir hierzulande nicht Trump brauchen, der AfD-Wahlkämpfer Merz genügt dafür, dass der Vibe ist längst umgedreht hat, die Gesellschaft, der Mainstream-Flow der Diskurse ist eines ganz sicher nicht: Links. Den Klimawandel braucht keiner mehr zu leugnen, den können wir wie früher getrost ignorieren, Geta Thumberg ist ja eh völlig gaga, und ständig fliegen Schmetterlinge in Windräder.
Die Freiheit der Meinung ist niemals die der anderen Meinung, sondern der eigenen, und wer die Butter ganz dick braucht, zitiert gleich noch Meinungsfreiheitsexperte JD Vladimir, Verzeihung Vance, bei der Sicherheitskonferenz vor einem Jahr. (Dass man in den USA mittlerweile auch auf offner Strasse erschossen werden darf, wenn man überhaupt keine Meinung äussert, sondern nur den rückwärts Auto fährt, dazu sagt NIUS nichts.)
Reichelt bringt es ja fertig, sogar in Talkshows zu sagen, er dürfe nichts mehr sagen, was er im gleichen Atemzug ja tut - zu sagen, was er denkt, zumal seine Kernbotschaft zu sein scheint, man und der Mann dürfe nichts mehr sagen - der Mann wird so zum wandelnden Oxymoron: Grüß Gott Herr Poschhardt. Noch immer wird geglaubt, dass Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder unwidersprochen alles sagen darf.
aber von Null auf die Eins klettern Plattformen wie „HateAid, die zwar letzten Endes nur geltendes Recht online geltend machen wollen, aber natürlich eine linksgrünverkiffte Agenda von Annalena Merz und co verfolgen. Wenn man dort quer liest, ich hab das mal für Euch gemacht, macht es nicht, es macht keinen Spass, liest man immer noch in Artikeln und Kommentaren, aufgrund des links-woken Ideologieterrors dürfe man nach wie vor nicht sagen, was man will.
Da heißt es in gewohntem Entsetzen, das „Wort zum Sonntag“ wäre ein feministisches, wokes, queeres Refugium, und der Chef von det Janzen, Julian Reichelt, jammert doch tatsächlich immer noch, dass Steuergelder linke Demos finanzieren. Staatsfeinde Nummer eins bleiben in dieser Sphäre die Wärmepumpe, Windräder sowie Omas gegen Rechts.
Wer sich auf die Website NIUS begibt, wahrscheinlich sieht das Bild auf BILD auch ganz ähnlich aus, muss unweigerlich kurz mal auf das Datum schielen, ob man in der Browserhistorie vielleicht versehentlich auf der pseudojournalistischen Website von einem anderen Datum gelandet ist - so sehr arbeitet man sich da noch an linksgrünversifften Meinungskorridoren ab, als wäre Roland Habeck Kanzler, und die AfD hätte die 5%-Hürde verpasst.