„Du musst Dir keine Sorgen machen, Du bist ja eine Frau“: Was es tatsächlich bedeutet, heute als Frau in der Wissenschaft zu sein — von Quotenfrau-Unterstellungen (& ihren Folgen), unaufgeforderten Fragen zu Familienplanung, Kommentaren zum Aussehen statt zum Vortrag uvm. Heute in #ArbeitInDerWiss ⬇️
„Weil Du eine Frau bist“: Zum Stand der Gleichstellung in der Wissenschaft
„Du musst Dir keine Sorgen machen, Du bist ja eine Frau.“ So kommentierte ein Kollege vor Jahren beim Kaffee meine Karrierechancen in der Wissenschaft. Was er damit indirekt auch sagte, war dies: Wann immer Du Erfolg hast, ist der nicht allein auf Dein Können zurückzuführen. Auf Deine harte Arbeit, Dein Talent, Deine Kreativität, Deine wissenschaftlichen Fähigkeiten. Nein. Du hast das, was Du bekommen hast, die Stelle, die Auszeichnung, die Möglichkeit, auf einer Konferenz zu sprechen, wesentlich auch deshalb, weil Du eine Frau bist. Niemand glaubt so fest an die Macht von Gleichstellungsmaßnahmen wie diejenigen Männer, die sich dadurch zu Unrecht benachteiligt fühlen.