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@myfriday Du schreibst:
"Und wenn ihr weitere Empfehlungen habt, die in unserer Liste nicht fehlen dürfen, immer gerne her damit! "
Das will ich gern tun. Ich habe bereits als Antwort auf die Liste im alten Account die Empfehlung gepostet und bringe sie hier noch einmal (ein wenig korrigiert):
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Für die, die sich mittlerweile darüber wundern, dass zwar (fast) alle Politiker die Klimakatastrophe nicht bestreiten, aber dann doch stets anderes für wichtiger halten. Ein Buch, das der Frage nachgeht, was denn dieses “Wichtigere” im Prinzip ist – und damit auch warum(!) die Politik nicht wirklich was zur Abwendung der Klimakatastrophe tut. Und auch: warum sich dennoch niemand diese Frage stellt, sondern alle weiter auf Appelle an die Politik setzen – also letztlich denen vertrauen, die doch ständig beweisen, wie wenig Vertrauen sie verdienen. Es geht also ums geistige Klima. Charakteristisch für dieses geistige Klima ist, die Gesellschaft nur als Ansammlung von einzelnen zu begreifen, auf dieser Grundlage keine weiteren Erklärungen fassen zu können, als dass da Verfehlungen Einzelner vorliegen, und daher als Ausweg nur Appelle an den Staat als dem Repräsentanten der abstrakten Allgemeinheit zu richten. Stattdessen kommt es darauf an, das Handeln der Menschen in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu begreifen, und die stummen Zwänge der Verhältnisse als das zu erkennen, was zu überwinden ist.
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Das Buch heißt:
“Nicht nur das Klima spielt verrückt –
Über das geistige Klima in der heutigen Gesellschaft und die fatalen Folgen für das wirkliche Klima der Welt”
Autor: Rudolf Netzsch
erschienen in München, Nov. 2023
ISBN 978-3-8316-2420-1
@PaulaToThePeople The word "we" is very dodgy in this context: first you write, that you mean only the "the morbidly rich", the 1%. But later on you write: "We don't need endless growth ..." Evidently a different "we"! My suggestion: name the 1% as what they really are: the big capital-owners and their top managers. But to use "we" for naming the rest of the society is also a problem: because this is a big crowd constisting of people with very different opinions, interests and goals. The problem is to collect those who have got some insight and to enlarge and consolidate their range by propagating correct analyses. It is not just about moralizing about "morbidity", but about revealing the laws of capitalist economy, which let capital be a blind "automat" whose mere - but horrible - agents are the 1%