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Blind, lichtunabhängig, lösungsorientiert. Träumer, Realist, Aktivist. Themen: Fernassistenz.de, KI, AIRA, Accessibility, Empowerment, Humor, Wald, Berührung, Dunkelheit. #Kassel. dubistblind.de
Websitehttps://dubistblind.de
Twitter-Accounthttps://twitter.com/de_per
@SunDial79 @kc Hans Jørgen Wiberg hat irgendwann um 2012 herum das Konzept von Be My Eyes entwickelt und zusammen mit Angehörigen und anderen Blinden maßgeblich vorangetrieben. Mike Buckley, der vorher unter anderen für Facebook gearbeitet hatte, kam erst vor einigen Jahren als Investor und CEO dazu. Ohne das Kapital, das er herangeschafft hat, würde es Be My Eyes inzwischen wahrscheinlich nicht mehr geben. Ich finde es unpassend, Hans Jørgen pauschal als Token zu bezeichnen.
@WBH Eure Hörbücher und deren unkomplizierte Ausleihe haben mir nach meiner plötzlichen Erblindung Anfang der 1990er Jahre den geistigen Hintern gerettet. Ich habe vorher immer sehr viel gelesen und hätte es kaum ertragen, das nicht mehr tun zu können. Vielen Dank für eure Arbeit!
Einer der Vorteile des Blindseins ist, dass ich bequem im Liegestuhl liegend und mit entspannt geschlossenen Augen mit einer Tastatur auf den Oberschenkeln am Computer arbeiten kann. Die Lautsprecher sind mein Bildschirm und ich tippe im 10-Finger-System auf einem Standard-PC-Keyboard. 1/2 https://www.hna.de/kassel/wie-blinde-menschen-mit-screenreadern-und-apps-ihren-alltag-meistern-94081856.html
Apps und Screenreader: Wie blinde Menschen ihren Alltag meistern

Per Busch und Dietmar Hillesheim nutzen digitale Hilfsmittel täglich. Screenreader machen für sie das Smartphone zur Selbstverständlichkeit.

Als blinder Screenreader-Nutzer muss ich weder dauernd starr auf einen Bildschirm gucken noch verkrampft mit einer Hand auf der Maus an einem Tisch sitzen, um im Web zu surfen oder Software zu bedienen. Ich liebe meinen Arbeitsliegestuhl! Rücken und Schultern sagen Danke!
Gäbe es nicht noch immer so viele digitale Barrieren, weil ignorante Software-Entwickler*innen ihre Arbeit schlecht erledigen, könnte ich diese bequeme Art der Computernutzung auch den Sehenden glatt empfehlen. 😜 2/2

8 hilfreiche Mottos für nahezu jeden Aspekt des Lebens:

1. Weniger ist mehr.
2. Die Dosis macht das Gift.
3. Besitz belastet.
4. Geben macht glücklich.
5. Krisen sind Chancen.
6. Optimismus ist Pflicht, Realismus auch.
7. Nichts über uns ohne uns.
8. Denk groß! (klein wird's von allein) 😉
#Kassel

Fast jeder von uns weiß, wie wohltuend es sein kann, nach einer Umarmung Verbundenheit zu spüren oder durch eine Hand auf dem Arm Trost zu erhalten, auch wenn das vielleicht schon lange nicht mehr passiert ist.

Berührung ist die Sprache, die wir nie verlernt haben. Wir müssen nur wieder beginnen, sie zu sprechen.

Ich bin froh, mich getraut zu haben, mein Bedürfnis nach mehr Nähe auf https://dubistblind.de/beruehrung öffentlich zuzugeben. Berührung tut nämlich allen gut!🫂 5/5

Berührung tut gut! 🤗

Ich bin ein zufriedener Single und gerne alleine, aber manchmal sehne ich mich nach dem Gefühl von Nähe und Geborgenheit beim Zusammensein mit einer Frau. 🫂 Ich möchte mal wieder meine Schulter zum…

dubistblind.de

Studien zeigen, dass Berührungen Stress abbauen, den Blutdruck senken, das Immunsystem stärken und gegen Einsamkeitsgefühle, Depressionen und soziale Kälte helfen. Es braucht gar nicht viel, um wieder mehr zwischenmenschliche Wärme in unseren Alltag zu bringen.

Eine kurze Umarmung unter Freunden, eine Hand auf der Schulter, ein fester Händedruck, ein Lächeln. Solche Momente wirken wie Medizin. Sie signalisieren: Du bist nicht allein. Ich sehe dich. Ich bin dir zugewandt. 4/5

Manche haben in ihrer Kindheit kaum Zuwendung erfahren und wissen gar nicht, wie gut Nähe tun kann. Andere haben erlebt, dass ihre Grenzen überschritten wurden und verbinden Berührung unbewusst mit Fremdbestimmung, Schmerz oder Unsicherheit.

Die Pandemie hat das noch verschärft. Nähe wurde zum Risiko. Das sitzt bei vielen von uns noch tief.

Doch das muss nicht so bleiben. Wir können neue Erfahrungen machen, die zeigen, dass Berührungen auch sanft, respektvoll und wohltuend sein können. 3/5

Wir Menschen sind soziale Wesen und darauf angelegt, Nähe zu suchen, uns auszutauschen und miteinander verbunden zu fühlen. Eine der ursprünglichsten und einfachsten Formen dieser Verbindung ist die Berührung.
Und doch berühren wir uns leider viel zu selten. Viele scheuen Berührungen aus Angst, übergriffig zu wirken oder missverstanden zu werden. 2/5

Als ich eine Kuschel-Kontaktanzeige schrieb, tat ich dies, weil ich mich nach dem Gefühl von Wärme und Geborgenheit beim Zusammensein mit einer Frau sehnte. Ich suchte gelegentliche körperliche Nähe, keine Beziehung und keinen Sex.

Nicht erwartet hatte ich, dass sich auch meine Freunde und Bekannten von dem Text angesprochen fühlen könnten. Seitdem werde ich bei Begrüßungen und Verabschiedungen öfters umarmt und im Gespräch auch mal kurz an Schulter oder Armberührt. Ein gutes Gefühl! 1/5