@letterus Das Modell, das meines Erachtens am Besten die Interessen von Nutzern und Entwicklern gleichermaßen berücksichtigt, ist ein Abo für Updates und Support. Ardour macht das zum Beispiel (
https://community.ardour.org/download?architecture=x86_64&type=compiled&platform=win&paymentSelection=options)
Die meisten Abomodelle zur Zeit scheinen cloudbasiertes "Abo für Nutzung" zu sein, was für die Nutzer das Risiko birgt, dass die Gebühren steigen (und wenn es nur relativ zur persönlichen Kaufkraft ist) oder die Software sich in eine für den konkreten Nutzer unbrauchbare Richtung entwickelt. Die Software ist dann vollständig "verloren".
"Einmal zahlen, Updates für immer" wie in den Appstores hat hingegen das Problem, dass irgendwann alle möglichen Lizenzen verkauft sind. Ich weiß zum Beispiel nicht, wie Threema seine Serverkosten tragen will, wenn so gut wie jeder, der dran interessiert ist, seine Lizenz bereits erworben hat.
Bei Open Source ist dann zusätzlich noch die Frage, was es bringt ein Abo anzubieten, wenn dann wer daherkommt und daraus ein Distropaket (zum Beispiel
https://packages.debian.org/search?keywords=ardour) schnürt, das im Zweifelsfall sogar besser ins System integriert ist, als die Version der Entwickler (die x verschiedene Betriebssysteme betreuen). Das führt dann zu so seltsamen Anreizen wie "das Buildsystem möglichst undurchsichtig machen und undokumentiert lassen".
Schwierig...