Randomly switching to light theme.
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Ich seh das ehrlich gesagt nicht so schwarz-weiß. Meiner Meinung nach hilft jeder noch so kleine Beitrag, vor allem wenn er von Menschen kommt, die sonst zB. gar nicht vegan wären.
Aber more power to you, wenn du das wirklich so konsequent durchziehst! Ziehen ja im Endeffekt doch am selben Strang.
Ansprechen würde (bzw. habe) ich es sowieso, meistens wird dann angeboten die Pizza zurückzunehmen.
Im Alltag lebe ich inzwischen ohnehin zu 100% vegan, einfach weil ich weiß, welche Produkte ich kaufen und in welchen Restaurants ich welche Gerichte bestellen kann.
Im Urlaub verwend ich auch gern HappyCow, aber Fehler passieren leider (sowohl mir als auch Restaurants) und nicht überall gibt es auch rein vegane Läden bzw. Optionen. Da muss man halt nachfragen bzw. bestimmte Zutaten einfach weglassen.
Für mich persönlich ist Veganismus kein Dogma. Ich will einfach meinen Beitrag zum Umwelt- und Tierschutz leisten, und verzichte daher so gut es geht auf tierische Produkte.
Wenn mich jemand fragt, erkläre ich meinen Zugang meistens mit einem Beispiel: Man bestellt im Urlaub beim Italiener eine Pizza und erwähnt nachdrücklich bitte den Käse wegzulassen bzw. wählt eine ohnehin vegane Sorte auf der Karte. Bekommt man nun trotzdem eine Pizza mit “echtem” Käse, könnte man sich entweder dazu entscheiden, diese zurückzuschicken, was höchstwahrscheinlich dazu führen würde, dass sie im Müll landet. Oder man ärgert sich zwar kurz, isst aber einfach seine Pizza, weil der Schaden ohnehin schon angerichtet wurde. Vorausgesetzt man weiß, dass die Pizza ansonsten entsorgt wird, finde ich es ethisch einfach deutlich vertretbarer sie wenigstens selber zu essen.
Es gibt bestimmt “leidenschaftlichere” VeganerInnen als mich, aber ich persönlich möchte auf einer ganz rationalen Ebene einfach keinen Nachfragefaktor für tierische Prdukte u. Industrien darstellen. Dazu bin ich so streng wie nötig mit mir um mein Ziel so effizient wie möglich zu erfüllen.