Ich war sehr lange nicht in sozialen Medien unterwegs. 2023 hab ich wieder damit angefangen und so sehr ich vieles davon schätze, die Vielfalt an Menschen, Themen, Einstellungen, desto mehr stößt mir auf, wie teilweise gesprochen wird.
- Man ist entsetzt, empört über irgendwas, was gerade in der Welt passiert. Und teilt dieses Neuigkeit. Damit möglichst viele andere auch "aufgerüttelt" werden, entsetzt sind, Angst bekommen.
- Die Klimakatastrophe und die Erklärung der Politik diese so gut wie ganz laufen zu lassen trägt weiterhin zur Angst bei. Und zwar eigentlich vor allem: Den Folgen des Klimawandels, mit den Folgen von Naturkatastrophen alleine gelassen zu werden (Aahrtal), vor finanziell kostspieligen Maßnahmen (z. B. Heizungstausch). Wieder geht es um Gefühle, weniger um Fakten. Hilflosigkeit, Machtlosigkeit, die Schuldigen, Verantwortlichen, diejenigen, die "auf Kosten von anderen..."
- Manche Menschen meinen, man müsse Missstände benennen, also motzt man. Um eben zu zeigen, dass da Missstände sind. In einem fort. Nichts konstruktives, sondern Gemotze und Verbitterung.
- Selbst Themenfelder wie Inklusion von Blinden werden dafür genutzt. Leute, Bildbeschreibungen sind echt eine gute Sache. Die Art wie das hier im Fediverse transportiert wird, ist es nicht. Da werden (vermeintlich) gesunde Menschen am laufenden Band gemaßregelt. Das Gefühl des gegeneinander seins, der Ausgrenzung wird erhöht. Das ist doch keine Inklusion.
- Ich glaube, dass eine Menge dieser Entwicklungen haben mit der hybriden Kriegsführung zu tun. Nicht nur Twitter-Algorithmen. Es geht um Trollfabriken und um die Normalisierung einer Art zu sprechen, zu denken - und insbesondere um zu fühlen: Empörung, Gefahr, Ausgrenzung, Meins-Gegen-Deins.
- Es geht bei all den ganzen Themen kaum je wirklich um Inhalte. Es geht um Taubenschach. „Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.“
Fazit für mich:
- Lernen Desinformation zu erkennen: PLURV
https://www.klimafakten.de/meldung/p-l-u-r-v-das-sind-die-haeufigsten-methoden-der-desinformation-neue-infografik-im
https://skepticalscience.com/PLURV-Taxonomie-und-Definitionen.shtml
- Den Aufreg-Motz-Artikeln keine Reichweite geben. Sie nicht teilen. Insbesondere bei diesen Hype-Themen, über die scheinbar "alle" gerade sprechen.
- Wenn man Aufreg-Motz-Artikel dennoch teilt, dann Inhaltswarnungen und Hashtags benutzen. Dann haben Menschen eine Chance das Emotionale filtern zu können.
- Sich immer wieder klar machen: Es geht nicht um den Inhalt, sondern die Emotion, Gefühle und Atmosphäre, die mittransportiert wird. Daher versuchen sorgsam mit Begriffen Sprache und der Stimmlage beim Sprechen zu sein.
- Ich werde schauen, was ich durch Inhaltsfilter ausrichten kann. Es gibt Themen, die ziehen das offenbar magisch an und sind davon durchdrungen.
- Wenn ich merke, dass ich bei Menschen, denen ich folge, zu viel filtern muss, werde ich entfolgen. Die Funktion vom Stummschalten nutzen.
- Ich bin grundsätzlich auch mal fürs Jammern, Motzen, sich aufregen, sich mal Luft machen. Aber in Zeiten wie diesen, sollte man sich das überlegen, ob (und in welcher Form) man das öffentlich tun will.
- Man ist entsetzt, empört über irgendwas, was gerade in der Welt passiert. Und teilt dieses Neuigkeit. Damit möglichst viele andere auch "aufgerüttelt" werden, entsetzt sind, Angst bekommen.
- Die Klimakatastrophe und die Erklärung der Politik diese so gut wie ganz laufen zu lassen trägt weiterhin zur Angst bei. Und zwar eigentlich vor allem: Den Folgen des Klimawandels, mit den Folgen von Naturkatastrophen alleine gelassen zu werden (Aahrtal), vor finanziell kostspieligen Maßnahmen (z. B. Heizungstausch). Wieder geht es um Gefühle, weniger um Fakten. Hilflosigkeit, Machtlosigkeit, die Schuldigen, Verantwortlichen, diejenigen, die "auf Kosten von anderen..."
- Manche Menschen meinen, man müsse Missstände benennen, also motzt man. Um eben zu zeigen, dass da Missstände sind. In einem fort. Nichts konstruktives, sondern Gemotze und Verbitterung.
- Selbst Themenfelder wie Inklusion von Blinden werden dafür genutzt. Leute, Bildbeschreibungen sind echt eine gute Sache. Die Art wie das hier im Fediverse transportiert wird, ist es nicht. Da werden (vermeintlich) gesunde Menschen am laufenden Band gemaßregelt. Das Gefühl des gegeneinander seins, der Ausgrenzung wird erhöht. Das ist doch keine Inklusion.
- Ich glaube, dass eine Menge dieser Entwicklungen haben mit der hybriden Kriegsführung zu tun. Nicht nur Twitter-Algorithmen. Es geht um Trollfabriken und um die Normalisierung einer Art zu sprechen, zu denken - und insbesondere um zu fühlen: Empörung, Gefahr, Ausgrenzung, Meins-Gegen-Deins.
- Es geht bei all den ganzen Themen kaum je wirklich um Inhalte. Es geht um Taubenschach. „Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.“
Fazit für mich:
- Lernen Desinformation zu erkennen: PLURV
https://www.klimafakten.de/meldung/p-l-u-r-v-das-sind-die-haeufigsten-methoden-der-desinformation-neue-infografik-im
https://skepticalscience.com/PLURV-Taxonomie-und-Definitionen.shtml
- Den Aufreg-Motz-Artikeln keine Reichweite geben. Sie nicht teilen. Insbesondere bei diesen Hype-Themen, über die scheinbar "alle" gerade sprechen.
- Wenn man Aufreg-Motz-Artikel dennoch teilt, dann Inhaltswarnungen und Hashtags benutzen. Dann haben Menschen eine Chance das Emotionale filtern zu können.
- Sich immer wieder klar machen: Es geht nicht um den Inhalt, sondern die Emotion, Gefühle und Atmosphäre, die mittransportiert wird. Daher versuchen sorgsam mit Begriffen Sprache und der Stimmlage beim Sprechen zu sein.
- Ich werde schauen, was ich durch Inhaltsfilter ausrichten kann. Es gibt Themen, die ziehen das offenbar magisch an und sind davon durchdrungen.
- Wenn ich merke, dass ich bei Menschen, denen ich folge, zu viel filtern muss, werde ich entfolgen. Die Funktion vom Stummschalten nutzen.
- Ich bin grundsätzlich auch mal fürs Jammern, Motzen, sich aufregen, sich mal Luft machen. Aber in Zeiten wie diesen, sollte man sich das überlegen, ob (und in welcher Form) man das öffentlich tun will.
P-L-U-R-V – das sind die häufigsten Methoden der Desinformation. Neue Infografik im Posterformat
Ob bei Corona, dem Klimawandel oder der Wirksamkeit von Impfungen: Immer wieder werden in politischen Diskussionen grundlegende wissenschaftliche Fakten falsch dargestellt. In einem großformatigen Infoposter erklären wir die fünf üblichsten Strategien, mit denen die Nebelmaschine der Desinformation arbeitet