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Die Arbeitnehmer:innen sollen sich bei den Lohnverhandlungen zurückhalten, denn sie sitzen mit den Arbeitgeber:innen "in einem Boot"?
Kurze Antwort: Nein.
(Ausführliche Antwort im Video.)
Hier wird deutlich, warum es sich für Industrielle und andere Vermögende rechnet, um ein paar Mio. € pro Jahr „unabhängige“ Think-Tanks wie Eco Austria oder die Agenda Austria zu finanzieren: Damit diese u. a. gegen Gewerkschaften, höhere Lohnabschlüsse oder Streiks kampagnisieren.
Ein Beispiel dafür sind die Angriffe der Agenda Austria auf die Gewerkschafter:innen der ÖBB in den aktuellen KV-Verhandlungen: eine Neiddebatte wird inszeniert, um Lohnabhängige zu spalten. Dabei hilft jeder hohe Lohnabschluss allen anderen…
Bei Protestformen geht es nicht um Phantasie, sondern um die Wirkung. Es soll ja kein Märchen erzählt werden, es wird ein Konflikt geführt.
Gewerkschaften das Recht auf Streiks absprechen zu wollen und Streikende zu diskreditieren, ist übrigens Teil der neoliberalen Agenda. Also nicht weiter als Klassenkampf von oben, ganz ohne Kitsch.
Der entscheidende Vorteil des Staats ist, dass er ohne Bitcoins und Libertäre auskommen kann.
Es wird wieder Zeit dafür.