Papa? Papa! Papa? 

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Kinder. Kaffee. Lego. Alto Level 52. Zähneputzen ist nicht verhandelbar.
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Wir überlegen gemeinsam, welchen Film wir gemeinsam mit den Jungs schauen sollen, und “Traumschiff Surprise” kommt zur Sprache. Allerdings wird er nirgendwo gestreamt.

Also hole ich die Xbox aus dem Keller, entstaube den DVD Ordner und ziehe die DVD heraus.

Der Große (9,762 J.) schaut entgeistert: “EINE FILMKASSETTE?!”

Es ist offiziell: Ich bin steinalt.

Man sollte niemals unterschätzen, wie einem große Geschwister bei der Erziehung der kleinsten helfen.

Eben z.B. hat der Große (9,762 J.) mir den kalt gewordenen Kaffee nochmal in der Miki aufgewärmt, weil der Kleine (0,134 J.) auf mir eingeschlafen ist.

“Erst wollte ich gar nicht aufräumen aber dann hab ich gedacht dass meine Matraze ja auf dem boden liegt* und da hab ich ja gar nichts drunter versteckt und deshalb ging das Aufräumen dann ganz schnell.”

“Darf ich dann unter deine Matraze gucken?”

“Ähm nein bitte nicht.”

Der Mittlere (7,363 J.) ist zum Glück nicht der beste Lügner

*) das Hochbett ist gerade zu heiss, deshalb schläft er auf dem Boden

“Der Religionslehrer hat heute erzählt, dass Kinder aus dem Himmel kommen, also erst bei Gott sind, und dann zu ihren Eltern geschickt werden. Aber ich hab mich gemeldet und hab gesagt dass das Quatsch ist weil Babys bei einer Mama im Bauch wachsen.”

“Und was hat er geantwortet?”

“Dass das jeder glauben kann wie er will.”

Ich habe das Gefühl, der Religionslehrer gibt langsam bei unserem Mittleren (7,352 J.) auf.

Die Grossen Jungs liegen im Bett, der Kleine pennt selig neben der Frau. Ich schnappe mir zwei Eis aus der Küche und schleiche zu ihr.

Sie grinst und hebt das Spuktuch vom kleinen hoch, unter dem sie Schokoriegel an den Jungs vorbei geschmuggelt hat.

Team Eltern können wir 🤝

Der Mittlere (7,328 J.) bäckt mit der Frau Muffins.

“Da fehlt noch die Beziehung bei den Muffins!”

“Beziehung zu was?”

“Na, die Beziehung! Glitzer und Streusel!”

“Verziehrung.”

“Ja, genau.”

Der Kleine (7,317 J.) fragt beim Abendessen die Tante nach ihrer Knie-OP

“Warum ist denn dein Knie eigentlich kaputt?”

Sie: “Meinst du weshalb oder wobei es kaputt gegangen ist?”

Er: “WARUM!?”

Der Große (9,156 J.) kommt freudestrahlend aus der Schule heim:

“Morgen kommen irgendwelche netten Damen zu uns und mit denen machen wir dann ganz tolle Sachen!”

Es gab wohl mehr informationen, aber den Rest hat er sich nicht gemerkt. Fokussiert aufs Wesentliche.

Der Große (9,098 J.) kommt um 21:00h die Treppe heruntergetapst und verkündet, dass er bis morgen noch alles über Wölfe raussuchen muss weil er in der Schule ein Refarat vorbereitet.

Wir haben ein neues Level freigeschaltet 🎉

Es ist toll wie die Kinder einem helfen können, wenn sie dann ein bisschen größer sind. Der Kleine (6,753 J.) erinnert uns z.B. bei langen Autofahrten an jeden einzelnen McDonald’s.

Schon wieder eine Sache weniger, an die man denken muss.