Ich schenk dir ein Wort.
Hinter blauen Bergen entstanden,
glitzert es auf dem Grund eines Sees
und erblüht jenseits der Sonne.
Ich schenk dir ein Wort.
Es ist nichts und wiegt nichts
und ändert doch alles.
“Nichts ist absolut. Alles ändert sich, alles bewegt sich, alles dreht sich, alles fliegt und geht weg.” (Frida Kahlo, 1907-54)
"Ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!"
Ein Atemzug nur
und ich werde
zu Nadelholz und welkem
Laub,
zu feuchter, kalter
Wintererde,
zu Vergänglichkeit und
Staub.
Im dunklen Wind, der alles
mitbringt,
was je auf dieser
Erde war,
hör ich, wie die Natur ein
Lied singt,
betörend, wild und
wunderbar.
Ich will nicht schlafen.
Ich will geflüsterte Worte im Licht des sichelförmigen Mondes.
Lass sie nicht in deine
Seele ein,
die Geister, die im Dunkelgrau
verschwimmen.
Die Glut in dir soll dein
Zuhause sein,
dich wärmen und für immer
glimmen.
ich wäre gerne eine singende säge.
Mein Katzentier,
ich liebe Dir!
Und immer wenn die Sonne scheint möchte ich mich mit ihren Strahlen zudecken.