Dennis Strassberger

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Business Analyst | Ex-BCG 
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Dieses Vierrtelfinale hatte wirklich alles und ist ein weiteres Beispiel dafür, warum diese Paarung für mich persönlich der Inbegriff von Champions League ist. #FCBRMA #BAYRMA #UCL
6 Monate selbstständig: Zeit für ein Probezeitendgespräch mit mir selbst. Nein, keine Sorge, die ersten Monate haben mich nicht dazu gebracht, mit mir selbst zu reden 😄 Aber das Prinzip Probezeit… | Dennis Strassberger | 12 comments

6 Monate selbstständig: Zeit für ein Probezeitendgespräch mit mir selbst. Nein, keine Sorge, die ersten Monate haben mich nicht dazu gebracht, mit mir selbst zu reden 😄 Aber das Prinzip Probezeit kennen wir ja alle: Nach den ersten sechs Monaten zieht man Bilanz und entscheidet, ob es passt. Da ich in dieser Rolle beides bin, mache ich das heute kurzerhand alleine. Manches kam, wie es kommen musste und war dennoch anstrengender als erwartet: Steuern, Versicherungen, Anwaltstermine. Das kann einen am Anfang wirklich erschlagen und sorgt manchmal ehrlicherweise für ein mulmiges Gefühl. Hat man den Dreh aber einmal raus, geht es. Fazit: Stressig, aber machbar. Interessant wird es bei den Projekten: Manchmal klingelte das Handy mit Chancen dran, die ich nicht geahnt hatte. Auf der anderen Seite brauchen gerade bei größeren Unternehmen Prozesse mehr Zeit als gedacht, wobei ich das hätte wissen müssen. Ansonsten sind Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit erstmal die typischen Vorteile, die man erwartet und ja, die sind real, aber anders als gedacht: Klar kann man seinen Tag selbst gestalten, aber diese Freiheit bringt auch die Möglichkeit mit sich, sich die Tage komplett voll zu machen. Ich sitze eher noch spät abends vorm Laptop als dass ich mittags entspannt spazieren gehe. Für mich war das ehrlicherweise nie ein Problem, gehört aber zur Wahrheit dazu. Was mich dagegen wirklich überrascht hat, ist die Freiheit in der Themenwahl. Sich Projekte und Partner auszusuchen, ist in einem Angestelltenverhältnis so nicht möglich. Die Kehrseite: Bei einem Problem mit der Maildomain gibt es keine IT-Abteilung, der man das weiterleiten kann. Ich bin die IT-Abteilung und wähle mich in Support-Hotlines ein (Da gibt es btw noch viel Optimierungspotenzial in der Zusammenarbeit von Mensch & AI). Inhaltlich gab es wenig Überraschungen, was vermutlich auch logisch ist, wenn man sich in seinem Fachbereich selbstständig macht. Analysen zu fahren und Strategien rund um Personal- und Produktmarketing aufzusetzen kann ich nun mal gut. Dass Kunden unterschiedlich sind, war für mich auch kein Schocker. Da hilft eine gewisse Flexibilität, die mir in meinen vorherigen Rollen bei IKH und BCG eingetrichtert wurde. Die inhaltliche Unsicherheit ist kein Problem; wenn dann sind es die neuen Spielregeln drumherum. Ich muss aber zugeben, einiges habe ich schlicht nicht geschafft: Eigene Website, CD, Sales-PPT etc. sind alles Dinge, die mir als absolute Must-Haves zum Start genannt wurden. Wie das aber so ist, haben Kunden Vorrang und Internas müssen hintenanstehen. Das ist auch ein Learning: Die eigene Kapazität zu steuern ist gar nicht so einfach, ich hatte mich relativ schnell „überverkauft“. Klingt nach einem Luxusproblem, hat aber ernsthafte Auswirkungen auf die Priorisierung. Das gilt auch für Dinge wie Artikel schreiben, Key-Notes halten oder hier aktiv zu sein - denen möchte ich mehr Raum geben. Fazit: Probezeit bestanden, ich freue mich schon aufs Jahresendgespräch :) | 12 comments on LinkedIn

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