Thanatos Bestattung

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Alternativer #Bestatter, der zum Abschiednehmen ermutigt. Arbeitet zusammen mit @sarggeschichten
Julian, er
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Im ersten Affekt entscheiden sich viele dagegen, ins Krematorium mitzukommen. Nach einigen Tagen des Überlegens kommen die meisten dann doch mit. Deshalb sage ich im Erstgespräch immer: „Das müsst ihr nicht jetzt entscheiden.“

Wer möchte, kann bei der Einäscherung im Krematorium dabei zu sein. Man darf den letzten körperlichen Schritt des Verstorbenen begleiten und sehen, wie der Sarg in den Ofen einfährt und verbrennt.

https://www.thanatos-berlin.de/im-krematorium/

Im Krematorium • Thanatos Bestattung

Es ist für Zugehörige möglich, bei der Einäscherung im Krematorium dabei zu sein. Man darf den letzten körperlichen Schritt des Toten begleiten.

Thanatos Bestattung
Dass Bestattung eine krisenfeste Branche ist, habe ich zur Covid-Zeit gelernt. Jetzt höre ich immer öfter,dass KI Arbeitsplätze überflüssig macht. Bestattende wird sie nicht überflüssig machen, denn echtes Mitgefühl kann KI nicht und,so weit ich weiß,hat sie auch noch keinen Verstorbenen gewaschen.
Noch nie hat jemand am Ende seines Lebens bereut, zu wenig gearbeitet zu haben. Das Gegenteil habe ich schon öfter gehört.

Im Vorsorgegespräch:

„Wie stellen Sie sich das Leben nach dem Tod vor?“

„Ach, ganz schön. So wie vor meiner Geburt.“

Auf der Trauerkarte:

Alles war anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
— Alberto Giacometti

In verschiedenen Regionen wird zum Leichenschmaus immer etwas bestimmtes gegessen, z.B. Butterkuchen oder Kartoffelsuppe. Kennt ihr das aus eurer Gegend?
Auf dem Sarg sind bunte Handabdrücke der ganzen Familie. Und auch zwei Abdrücke von Hundepfoten, denn der gehört auch dazu.

Cn Babybestattung

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Säuglinge einige Tage nach der Geburt getauft, manchmal sogar direkt am gleichen Tag. Man wollte vermeiden, dass ein Kind ungetauft stirbt. Rund ein Viertel aller Kinder starb im ersten Lebensjahr.

Hospizmitarbeiter zu mir: „Sie sind noch nicht lange Bestatter oder?“

Ich: „Seit 10 Jahren. Wieso, hab ich was falsch gemacht?“

Er: „Sie wirken so motiviert.“