Nein, lasse ich nicht. Wer einen Vorwurf macht und mir dann den Mund verbieten will, will nur Recht haben.
Es tut mir leid, dass Sie so selektiv hinhören. Es wurde offen darüber diskutiert.
Der Agrardiesel war die Fahne, aber HUNDERTE Medienberichte haben gezeigt, dass es um Bürokratie, Kosten, Auflagen ging. Wenn SIE nur die 22 Cent wahrnehmen, ist das Ihr selektives Hören. Unterstellen Sie mir nicht, ich würde framen, die Fakten lagen offen da.
Trotzdem wurde auch in offiziellen Quellen angegeben, dass es um mehr ging.
https://www.agrarheute.com/politik/bauernproteste-fakten-hintergruende-emotionen-614382
Du hast bedingt recht, wenn es um die Verantwortung der Organisatoren für die öffentliche Wahrnehmung geht. Wer nur den Agrardiesel, sollte damit leben, dass die Öffentlichkeit genau das aufgreift.
Ich hingegen versuche mündig zu sein, deshalb habe ich mich damit nicht begnügt. Ich habe meinen Cousin gefragt, Ist Landwirt. und ich habe genau zugehört und auch andere Quellen befragt. Agrardiesel und KZF-Steuer waren die Leitsymbole, ja.
Dann ist die Antwort wohl nein. Und die Reaktion, entschuldigen Sie, kindisch. Aber klar. Bin einverstanden.
@eWe Die Bauernproteste damals wurden oft auf „22 Cent Agrardiesel“ runtergebrochen.
Wer das so erzählt, verschweigt den Rest.
In der Landwirtschaft geht es seit Jahren um ein ganzes Bundel an Problemen. Steigende Kosten, immer mehr Bürokratie, Auflagen von allen Seiten, unsichere Planung, dazu der Eindruck, dass über sie geredet wird, aber selten mit ihnen.
Kritik an der Politik ist wichtig, aber wer so tut, als wären Bauern damals nur für ein paar Cent Diesel losgezogen, macht es zu einfach.