Supercellol

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InteressenDatenschutz, Kunst, Gesellschaft
@sc42b00d @kuketzblog Ich hab tatsächlich zml gute Erfahrungen mit der Barmer, vom Datenschutz mal abgesehen...
@kuketzblog Äußerst interessant. Habe das Lesen genossen. Es wurde sich ganz klar sehr intensiv mit der Materie befasst. Das so viele direkte Zitate eingebunden wurden fande ich gut, die Zitation hätte man durch die schiere Menge aber gerne mithilfe von Fußnoten in ein Literaturverzeichnis am Schluss machen können, sodass die Quellen den Redefluss nicht stören!
@mupan Es gibt sicher Wechselwirkungen, da hast du Recht. Aber es ist nicht so, dass es ein Land war, welches dieses Experiment durchgezogen hat, sondern es waren viele, gut vernetzte Länder, die das gemacht haben. Kurzgesagt: Es bestand die Möglichkeit, sich vom globalen System abzukoppeln. Und dennoch: Die Staaten sind auf lange Sicht vorrangig mit Gewalt gegen eigene Bürger aufgefallen, nicht durch Gleichheit, Harmonie und andere angestrebte Ideale.
@mupan Wir im Norden profitieren vom Kapitalismus, ganz klar. Aber tatsächlich ist die Prebisch-Singer-These laut meinem Ex-Dozenten empirisch widerlegt, dementsprechend profitieren auch Menschen des globalen Südens. Die Statistiken zu Armutsentwicklung, Menschenrechtsentwicklung etc. über die Jahre sprechen da imo auch eine klare Sprache.
Das Argument mit dem Papst finde ich wenig stichhaltig und die Hungerspiele sind etwas polemisch...
@mupan Ich glaube dementsprechend, dass einige Aspekte des Sozialismus definitiv erstrebenswert wären, aber aufgrund unserer kompetetiven Natur nicht langfristig umsetzbar sind.
Und weil ich im Vergleich den umsetzbaren Kapitalismus als funktionierend und auch gemeinwohlfördernd ansehe (wenn auch vlt nicht so optimal wie Ideale des Sozialismus), sehe ich Stand jetzt keinen Grund, erneut einen Versuch für den Sozialismus zu starten oder dafür zu kämpfen.
@mupan
Ich glaube, dass der Sozialismus schon versucht wurde, aber auf lange Sicht keine demokratische Mehrheit glücklich damit ist, weshalb schlussendlich totalitäre Maßnahmen ergriffen werden mussten/müssen, um das System zu erhalten.
Die Ideale widersprechen meiner Überlegung nach dem natürlichen Bestreben des Menschen, sich zu messen und zu konkurrieren. Eine klassenlose Gesellschaft widerspricht sozusagen unseren evolutionär herausgebildeten Instinkten.
@mupan Man sieht auf jeden Fall, dass du dich damit beschäftigt hast und das ist nicht zu verachten. Ich habe mir deinen Artikel jetzt mehrmals durchgelesen: Allein von der Logik her würde ich sagen, dass es relativ stichhaltig ist. Aber das reicht noch nicht. Grundsätzlich fehlt noch eine wichtige Sache, um mich überzeugen: Empirische Fundierung.
@mupan Du kannst es gerne begründen. In deinem Toot ist nichts davon zu sehen, deshalb "grundlos". Ich habe studiumsbedingt auch ein wenig Ahnung von der marxistischen Theorie, also kann ich deine Argumente vielleicht ganz gut verstehen, wenn sie sich darauf stützen.
@LeaRichter Danke für die ausführliche Antwort. Gerade die Überlegenheit der Wissenschaftlichen Methode (Kultivierung von Kritik) gegenüber impliziten Einstellungen z.B. Gefühlen/Glaube etc. (Immunisierung gegen Einwände) ist sehr relevant. Die damit verbundene Selbstsicherheit im Auftreten bei wissenschaftlichen Positionen sehe ich auch als rechtmäßig und richtig an (Faktenpräsentation als legitimer Emotionsauslöser).