»Irgendwas stimmt mit het Meisje nicht«
geschredderte Saudi-Riyal, Hongkong-Dollar und Kanadische Dollar auf Zeichenkarton, 14,7*14,7 cm [375 €]
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»Irgendwas stimmt mit het Meisje nicht«
geschredderte Saudi-Riyal, Hongkong-Dollar und Kanadische Dollar auf Zeichenkarton, 14,7*14,7 cm [375 €]
Frisch gebloggt UND geklebt!
Seit meiner Kindheit liegt auf meinem Frühstückstisch die NRZ. „Eine Volkszeitung, einfach gehalten“, wie mein Politiklehrer sie seinerzeit abzuwerten pflegte. „Aber besser als keine Zeitung zu lesen.“ Er empfahl die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche oder Frankfurter Allgemeine. Was Großes. Wo die wichtigen Zusammenhänge drinstehen. In der Mittelstufe verstand ich den Duktus dieser Blätter noch nicht. „Ihr müsst euch täglich da durchquälen, irgendwann begreift ihr es. Irgendwann werden euch Sachen vertraut vorkommen, verständlich werden.“ Fair point, lesen lernt man nur durch lesen. Aber selbst als Schülerabo konnte ich mir diese Zeitungen nicht leisten und meinen Eltern war das alles zu weit weg. Im Englisch-LK lernte ich den Unterschied zwischen broadsheet und tabloid kennen, analysierte im Deutsch-LK den „Stil“ der Bild. Außerhalb der Schule bildete sich die Okklusionsfront der Meinungen. Um meinen Horizont zu erweitern, hatte ich sogar mal ein WeltPlus Abo. Darfste heute auch keinem mehr erzählen. Ich spule lieber mal ein bisschen vor. Ende der Nullerjahre. Ich hatte das Handelsblatt online abonniert, war Bankerin und studierte Politik. Der Duktus der großen Tageszeitungen, die Zusammenhänge und die Relevanz waren mir in Fleisch und Blut übergegangen. Dennoch war meine Haus-Zeitung die NRZ geblieben, weil sie näher an meiner Lebensrealität war als die anderen. Weil meine Kunden sie lasen. Weil sie auch lokal stark war. Immer häufiger stachen mir aber Artikel ins Auge, die sich inhaltlich und sprachlich abhoben, ohne abgehoben zu sein. Anfangs fiel mir nicht mal besonders auf, dass es einen Zusammenhang gab und warum. Das wurde mir erst in der Retrospektive klar. An dieser Stelle könnte ich nun ausführlich auf die Stärken, den Mut, die Vision und das humanitäre Engagement von Jan Jessen eingehen, seinen Schreibstil analysieren, aber ich mache es mir ausnahmsweise einfach und empfehle, den ein oder anderen Artikel von ihm zu lesen. Folgt ihm auch gern bei Facebook – hautnah, ungeschönt, denn Presse geht auch da hin, wo es wehtut. In die Krisengebiete, zu den Opfern, bis kurz vor oder im schlechtesten Fall auch an die Front. Um zu berichten, festzuhalten, zu mahnen und lehren. Für Otto Normalverbraucher gleichermaßen wie für die Herrschaften in den parlamentarischen Elfenbeintürmen.
Gestern habe ich auf allen meinen Kanälen in den sozialen Medien einen knapp neun Minuten langen Kurzfilm veröffentlicht. Der Weltfrauentag war mir ein willkommener Anlass, einen Einblick in einen Alltag zu geben, der vielen fremd ist, aber näher als die meisten denken.
Erst denken, dann recherchieren, dann überlegen, dann reden.
Erst denken, dann recherchieren, dann überlegen, dann reden.
Ausnahmsweise ein Crossposting.
"Der Wirkstoffgehalt der festgestellten Handelsmenge liegt unter dem Grenzwert für die nicht geringe Menge von ..."
Hologrammschnipsel geschredderter Euroscheine und geschredderte US-Dollar auf Zeichenkarton, A5 [for sale]