https://steady.page/en/raphaelthelen/posts/4fe1f009-6cfa-4c62-ac93-d45c4105d990
Stell dir vor, nicht nur den obersten Schichten geht es jedes Jahr besser, sondern allen: jenen, die gerade nicht arbeiten, all den Berufstätigen und auch jenen, die schon in Rente sind.
Stell dir vor: all das ist möglich.
Warum?
Weil die Mehrheit der Menschen das will – und was man will, kann Wirklichkeit werden."
@RaphaelThelen, https://steadyhq.com/de/raphaelthelen/posts/f6851608-5dbd-4461-91ea-8d6147e22852
Ich hatte richtig viel Zeit über den Sommer und mir ist noch mal bewusst geworden, ich will nichts davon.
Dann heißt es aber auch: Nicht nur reden, sondern auch tun, sich emanzipieren, sich befreien. Wie die Kinder haben wir vor der Politik gestanden, haben mit unseren bunten Schildern gewunken, haben Bagger besetzt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, unsere Wünsche in die Kameras gerufen.
40 Stunden-Woche, um einen Lohn zu verdienen – wollen wir das?
Täglich aufs neue mitschuldig sein an der Zerstörung – wollen wir das?
Den ganzen Tag gestresst sein, uns mit anderen vergleichen, Ellenbogen ausfahren, Karriere machen, im Burn-Out landen – wollen wir das?
Wir könnten traurig sein, enttäuscht. Aber Enttäuschung ist ja auch immer das Ende einer Täuschung. Es ist Zeit, dass wir begreifen, dass in diesem System niemand kommen wird, um uns zu retten – der Appell ist gescheitert, wir müssen das selbst machen.
Das heißt zuerst einmal: Wir müssen uns klar werden, was wir eigentlich wollen.
Oder wie Marco Bülow, der 20 Jahre für die SPD im Bundestag saß, mir im Gespräch gesagt hat: “Die Bevölkerung spielt bei der Entscheidungsfindung der Regierung keine Rolle.”
Und nu? Was bedeutet das für uns, für die Klimagerechtigkeitsbewegung?