Guten Morgen ihr Tröten allerlei Geschlechts. Lieber Christopher Clark: Danke für dein hervorragendes Buch "Die Schlafwandler". So habe ich wenigstens die vierte Frage beantworten können. #pastpuzzle 265
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Errate das gesuchte Jahr mit Hilfe von 4 historischen Ereignissen. Ein von Wordle und Geschichte inspiriertes Spiel.
RE: https://digitalcourage.social/@Laszlo/116262293410292864
Das, was ich vor allem eben hatte schreiben wollen, wurde ja bereits geschrieben.
Lange Rede, kurzer Sinn. Solche Verbrecher sind keine Einzeltäter. Sie wissen sich sicher im Netz der Vergewaltigungskultur, an der auch die Männer teilhaben, die nie eine Hand gegen eine Frau erheben würden, die gern kochen und Kinder lieben. Niemand kann sich hinstellen und von Frauen eine Absolution verlangen: "Du gehörst nicht dazu." Und, versteht mich richtig, niemand sollte diese Absolution erhalten. Wenn wir Männer so mächtig sind, dann sind wir auch verantwortlich. Das war's. (8)
Selbst für mich war das doch irgendwie nachvollziehbar, eine Zwangslage, eine Notwendigkeit. - Wir brauchen eine völlig neue Erziehung von Männern, und zwar schon in der Familie, in der Schule, in allen Bildungseinrichtungen. Bloß: Wo soll die her kommen? Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf, dabei versuche ich mir immer noch vorzustellen, wie jemand eine solche virtuelle Vergewaltigung, wie Frau Fernandes sie erdulden musste, überhaupt aushält. Besser ginge es mit Solidarität! (7)
Und ich meine damit nicht das wohlfeile "Ich bin auch schuld", und dann ist wieder gut. Nicht so viel reden, wie ich es jetzt schon wieder tue, sondern handeln, wenn man etwas mitbekommt, was nicht in Ordnung ist. Das ist manchmal schwer. Ich habe mal an einem Kontakt mit einem toxischen Mann festgehalten, der eine mir nahestehende Frau unterdrückte, weil ich ihn wegen einer Expertise zu brauchen glaubte und niemand anderes fand. Unddamit habe ich dieser Frau entsetzlich weh getan. (6)
Collien Fernandes hat ihre Geschichte öffentlich gemacht, und sie hat in Kauf genommen, dass es Trolle geben wird, dass es Zweifel geben wird, dass es "gut gemeinten Widerspruch" geben wird, dass man(n) sie für "hysterisch" halten wird, selbst wenn man es nicht offen sagt, man ist ja schließlich progressiv! Das ist doppeltes Leid, und kein Befreiungsschlag. Der wäre es nur dann, wenn wir Männer uns hinter sie stellen würden! Bedingungslos! (5)
Es reicht eben nicht, jahrelang laut zu sagen: Ich hasse Machotum. Damit hilft man nicht, damit zeigt man nur, dass man auf der richtigen Seite steht. - Also: Wir alle! Alle Männer müssen etwas ändern! Weg mit der Solidarität und den Netzwerken, die aufgrund des Geschlechts entstehen! Weg mit der Verharmlosung sexueller Dominanz. Wir leben in einer Vergewaltigungskultur, und das seit 12000 Jahren. Und die Einsicht ist die Grundvoraussetzung zur Änderung. (4)
Die Verbrechen, die in Massen und mit großer Selbstverständlichkeit unter unseren Augen an Frauen begangen werden, dienen uns noch als Profilierung. - Wir sind ja die Guten, die so etwas nie tun würden. - Ich stehe in der "Wikimannia", weil ich über Rape Culture geschrieben habe, ich bin nicht gemeint? Falsch! Wie oft habe ich demütigende Bemerkungen überhört? Und das nicht, weil ich schlechte Ohren habe. Wir werden auch von klein an an sexistische Witze gewöhnt. Ein bisschen Spaß. (3)
Dabei sind schärfere Gesetze selbst nur Alibi, damit wir Männer und nicht ändern müssen und nur die schlimmsten Auswüchse bestraft werden können, damit wir auf die Täter, die "Ausnahmen" mit dem Finger zeigen können. Dabei sind wir alle es, die sich ändern müssten, jeder Einzelne von uns. Das unsägliche Leid von Frauen ist nicht dazu da, dass wir Männer uns profilieren. Ja, das tue ich mit diesem Schreiben auch, aber ich sage eben auch meine Meinung. (2)
Guten Abend zusammen. Gerade mehrere kurze Berichte über Collien Fernandes und das Verbrechen gelesen, dass Christian Ulmen an ihr begangen hat. Ich würde gern sagen, dass ich fassungslos bin, aber das stimmt leider nicht. Es ist nur ein weiteres Verbrechen, über das Männer achselzuckend hinweggehen. Gisele Pelicot, Hunderttausende in Vergewaltigernetzwerken, und jetzt Collien Fernandes. Und wir tun so, als sei das eben heute hin und wieder so und rufen nach schärferen Gesetzen. (1)