Oliver Weber

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter @TUDarmstadt | Politische Philosophie & Ideengeschichte | Texte für @DIEZEIT-, @SZ- und @FAZ_Feuilleton | Redakteur @theorieblog
@larsweisbrod Ganz großartig. Übrigens auch ein durch und durch philosophisches Buch.

„The reluctance of today’s socialists to discuss the good life might therefore be said to mask their underlying but unowned liberalism.“

https://thepointmag.com/politics/beyond-equality/

Beyond Equality | The Point Magazine

What I’m about to say is going to seem like a bad joke: the trouble with the left is its egalitarianism.

The Point Magazine
@larsweisbrod Welchen interessanten und guten KI-Feuilletontext gibt es denn?
@larsweisbrod Kommt darauf an, wie man das Verhältnis von Sozialismus und parlamentarischer Demokratie sieht. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass sich das organisatorisch schwer verträgt.
Es fehlt jetzt eigentlich noch eine dritte Vulkan Gruppe die uns erklärt dass man die Positionen der ersten beiden Gruppe ZUSAMMENDENKEN soll
@larsweisbrod @pollatschek Das gilt übrigens für naturalistische und transzendentale Argumente im Allgemeinen: Das, was eh jeder voraussetzen muss, kann mehr oder minder konsistent, mehr oder minder entfaltet, mehr oder minder perfekt verwirklicht sein. Jeder ist Gottes Kind, aber wirklich Gottee Kind ist der, der glaubt. Er entspricht mehr seinem An sich, seinem Begriff, wird Begriff für sich.
@larsweisbrod @pollatschek … im Allgemeinen, sondern spezifisch die Polis, als Gemeinsamleben der Freien und Gleichen. Erst spezifisch in der Polis kommt das Wesen des Menschen, seine Vernunftnatur, zur vollen (statt nur: überhaupt) Entfaltung. Notwendigkeit gilt hier als im doppelten Sinne: Das, was sowieso vorausgesetzt werden muss, sofern der Mensch existiert; aber noch mehr: Das, was auf spezifische Art entwickelt sein muss, um die Existenz zu perfektionieren.
@larsweisbrod @pollatschek So ist das übrigens bei Aristoteles: Der Mensch ist Zoon politikon zunächst in dem abstrakten Sinn, dass er auf Stadt angewiesen ist, um Leben zu können: auf den Oikos als Ort der Fortpflanzung und der Landwirtschaft, auf das Dorf als Ort der Notdurft und des Tausches, schließlich auf den wehfähigen, ernährenden Stadt-Verband. Aber das ist nur der abstrakte Boden des Arguments. Es geht weiter. Um gut leben zu können bedarf das zoon politikon nicht nur Stadtlichkeit …