Florian Blättler

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(6/6) die theoretische Physik hat, seit Peter #Higgs vor 60 Jahren sein Boson postuliert hat, keine grundlegende, testbare (und nicht sofort falsifizierte) Hypothese mehr hervorgebracht und haben somit auch keine grundlegend neuen Experimente hervorgebracht. Und so, wie der Wissenschaftsbetrieb aufgestellt ist, fürchte ich, wird eine goldene Zeit der Physik wie anfangs 20. Jahrhundert nicht mehr möglich sein.
(5/6) Darum mein Fazit: haben die Herren Hopfield und Hinton einen Nobelpreis verdient? Zweifelsohne. Aber das Gebiet der künstlichen neuronalen Netzwerke ist bis heute meiner Meinung nach zu wenig weit entwickelt, als dass es als Forschungsgebiet einen Nobelpreis verdient hätte. Dass es aber nun den Physiknobelpreis erhalten hat, zeigt ein immens grösseres Problem auf:
(4/6) Das Problem ist, dass wer coole Effekte zeigen kann, mit schönen Bildern wie der #Lena, wird prominent publiziert. Wer mühsam versucht, die Mathematik hinter der Arbeit der Kolleg*innen zu erklären, wird bestenfalls in einem drittklassigen Hintertreppenjournal veröffentlicht.
(3/6) Das Problem, das ich aber grundsätzlich sehe - eingeschränkt bei Hopfield - ist, dass sie die Mathematik hinter den Modellen nicht wirklich verstanden haben. Leider trifft das aber nicht nur auf diese Herren zu sondern auf fast alle, die ihnen folgten - bis heute. Es werden coole Modelle entwickelt, die coole Sachen machen, aber eigentlich begreift niemand warum. Man bekommt ein Gefühl dafür, wies funktioniert, aber nie, warum.
(2/6) Hopfield hat mit seinen Netzwerken gezeigt, dass (und wie) selbstlernende Mustererkennung möglich ist. Hinton steuerte grundlegende theoretische Überlegungen bei und gemeinsam mit Terry #Sejnowski (wieso war er nicht der dritte Ausgezeichnete?) entwickelte er die Boltzmann-Maschine, womit er das physikalische Ising-Modell mit neuronalen Netzwerken verband. Auch ohne praktische Anwendung war sie trotzdem ein entscheidender Schritt zu heutigen Modellen.
(1/6) Ausnahmsweise ein Kommentar von mir zum diesjährigen #Physiknobelpreis (als Physiker mit einem Doktorat in Neurowissenschaften fühl ich mich berechtigt):
Der diesjährige Physiknobelpreis ging an John #Hopfield und Geoffrey #Hinton für ihren Beitrag zu maschinellem Lernen. Mit der Auswahl dieser beiden Herren hat das Komitee die beiden wichtigsten Pioniere der zweiten Generation künstlicher neuronaler Netzwerke (nach Perceptron) ausgezeichnet.

Wie nennt man dies eigentlich?

Albert Hammond spielt im ZDF-Fernsehgarten sein "Free Electric Band", vor einem Publikum, gegen das und dessen Lebensstil er mit diesem Song 1973 protestiert hat. Und alle schunkeln und applaudieren.

Er braucht das Geld und niemand ausser ihm versteht englisch?

https://www.youtube.com/watch?v=uUDMhFrnpNw

Albert Hammond - The Free Electric Band - 2017 TV Performance

YouTube

Falls sich jemand fragt, warum es immer mehr Gesetze und Regeln gibt:
Wegen Leute mit der Einstellung, dass nicht alles, was explizit verboten ist, erlaubt ist, und für die «gegenseitige Rücksichtnahme» ein Synonym von «Schwäche» ist.

https://www.tagesanzeiger.ch/martullo-blocher-knatsch-wegen-reservierten-bundeshaus-zimmers-148865153054

Martullo-Blocher: Knatsch wegen reservierten Bundeshaus-Zimmers

Die SVP-Vizepräsidentin hat während der Session ein Sitzungszimmer für sich dauerreserviert, was andere Parlamentarier ärgert. Nun appelliert die Ratsleitung an die Selbstdisziplin.

Tamedia AG
Heute, am höchsten aller heiligen Feiertage, gedenken wir dem Opfer, welches Böögg für uns erbracht hat. Durch seinen Tod auf dem Scheiterhaufen hat er die Sünden aller Reichen auf sich genommen und für immer getilgt. Seitdem ist jede Tat von Reichen, so verwerflich sie uns gewöhnlichem Volk auch erscheinen mag, keine Sünde mehr. Halleluja!
#sechseläuten #böögg

Gemeinderatsmittwoch

FDP: "Ich als Jurist kann Ihnen sagen, dass alle anderen Juristen falsch liegen mit Ihrer Auslegung der Gesetze."

#grzh