Max-Leven-Zentrum Solingen

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Wir danken allen Institutionen und engagierten Menschen, die den Verein und das Stadtarchiv auf dem Wege der Realisierung dieser Ausstellung begleitet und unterstützt haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den Austausch.

Zukünftig ist die Ausstellung mittwochs 17-20 Uhr, sonntags 11-14 Uhr und für Gruppen nach Vereinbarung zu besichtigen.

Sie waren aus Argentinien und Berlin angereist und hatten Briefe und Fotos im Gepäck, die Max, seine Frau Emmi, seine Töchter Hannah und Anita an den im Exil lebenden Sohn Heinz zwischen 1933 und 1940 geschickt hatten. Sie dokumentieren den starken, herzlichen Zusammenhalt, aber auch die Verzweiflung und Hoffnung einen Ausweg aus ihrer Verfolgungssituation zu finden und nicht den Glauben an die Kraft der Kunst und der Kultur zu verlieren.

Wir gedenken an diesem Ort auch der Opfer des Nationalsozialismus in Solingen, unter ihnen der Namensgeber Max Leven, der an diesem Ort, in seiner Wohnung in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 von NS-Funktionären erschossen wurde.

Ein ganz besonderes Geschenk war die Teilnahme der Nachfahren von Max Leven an der feierlichen Eröffnung am Dienstag.

aber auch zum Neuanfang nach 1945 und der Frage, wie sich Erinnern und Gedenken seither entwickelt haben und welchen Herausforderungen wir uns heute stellen müssen, um Demokratie und Menschenrechte zu schützen. Was bedeutet "nie wieder"?

Erster Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. November 2025 von 11-17 Uhr!

An der Max-Leven-Gasse gibt es mit der neuen Bildungs- und Gedenkstätte jetzt ein offenes Fenster in die Stadtgeschichte, zur Geschichte der Arbeiterbewegung, die Solingen in besonderer Weise geprägt hat, zu Alltag, Verfolgung und Widerstand in der NS-Diktatur,

Save the sate: am 2. November 2025 von 11-17 Uhr habt Ihr das erste Mal die Möglichkeit, Euch die neue Dauerausstellung der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen anzusehen.

https://max-leven-zentrum.de/eroeffnung-der-ausstellung-an-der-max-leven-gasse-7/8091/

“Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst”, postete Ferhat Unvar 2015 auf Facebook. Seine Mutter Serpil Temiz Unvar erinnert mit diesen Worten immer wieder an ihren Sohn und hat in seinem Namen eine Bildungsinitiative gegründet.
Chatbot: »Lasst keinen Anne-Frank-Papageien sprechen«

SchoolAI bietet Chatbots für den Schulunterricht an. Daran ist nichts auszusetzen, sofern bestimmte Grundsätze berücksichtigt werden. Im Fall von Anne Frank hat die US-Firma aber vieles falsch gemacht.

nd-aktuell.de

Außerdem wurde mir an anderer Stelle noch dieses Gespräch mit Ankläger Benjamin Ferencz ans Herz gelegt, der am 7. April 2023 im Alter von 103 Jahren starb. Er war der letzte noch lebende Ankläger bei den Nürnberger Prozessen.

https://thisiscriminal.com/episode-214-palace-of-justice-a-conversation-with-benjamin-ferencz-4-14-2023/

Episode 214: Palace of Justice – A Conversation with Benjamin Ferencz (4.14.2023)

Remembering the last surviving prosecutor from the Nuremberg trials.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Weil gerade ja reichlich Unsinn zu NS-Verbrechen unterwegs ist: In der ARD Audiothek findet ihr originale Tonaufnahmen aus den Nürnberger Prozessen.

Schwer zu ertragen, aber das sind wichtige Zeitzeugnisse.

Ich hab mir gerade nochmal die Aussagen von Rudolf Höß zu den Verbrechen in Auschwitz angehört.

Wichtig ist, beim Hören im Hinterkopf zu behalten, aus welcher Perspektive die Angeklagten sprechen

https://www.ardaudiothek.de/sendung/ndr-retro-aus-den-nuernberger-prozessen/13101731/

NDR Retro – Aus den Nürnberger Prozessen

Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof nach dem Londoner Statut sowie die darauf folgenden zwölf weiteren Nachfolgeprozesse markierten den Anfang und den Höhepunkt der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen des Dritten Reichs sowie insbesondere des Holocaust. Hören Sie hier ausgewählte Gerichtsreportagen sowie Ausschnitte aus den Verhandlungen im Originalton.

ARD Audiothek