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@mrxlix @Holger_Marlow @tagesschau Der Artikel beschreibt die Situation richtig: Die Auspflanzung war schwierig weil der Boden zu nass ist ( Bei uns in der Gegend sind immer noch nicht alle Kartoffeln im Boden), Pflanzgut knapp, schlecht und teuer, einige Partien waren so groß, daß die kaum durch die Setzmaschine gingen. Außerdem grassiert die Krautfäule schon kurz nach dem Auflaufen. Aktuelle Preise/kg Ernte 23 m. W.: 0,45 € Großhandel; 0,60 € Markthandel; ca.1 € Direktvermarktung
@chrisstoecker Aha, na dann. Noch ein schönes Restwochenende
@chrisstoecker Es wurde der Eindruck erweckt, Massenaussterben und Klimakrise lassen sich am besten auf Kosten des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft lösen. Weil sind ja sowieso nur Gülleterroristen und Nazis usw.
Nur weiter so. Das hört sich an wie eine echte Erfolgsstory.
@tagesschau Die aktuelle GAP war schlecht gemachtes Produkt von Ignoranz und Populismus.
Einen Marktmechanismus mit Fördermaßnahmen zum Umweltschutz zu verbinden, war der Versuch der Erpressung: Zwei Dinge bekommen und nur eine zu bezahlen.
Wenn es funktionieren soll => 1. Einen Markt, der Agrarprodukte entsprechend dem europäischen Lebensstandard entlohnt.
2. Notwendige Umweltmaßnahmen auf vertraglicher Basis honoriert, wie in der letzten GAP.
@PatrikSpurzem Die wirkliche Unverschämtheit ist, Probleme, die sich aus einem nicht funktionierenden Markt ergeben ( Bodenmarkt, Preisbildung siehe Agrarpolitischer Bericht: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/agrarbericht-2023.html)
bei uns abzuladen und zu sagen: Ist mir egal, stell dich nicht so an. Dieser Wachsen oder Weichen Wettbewerb hat zu Kapitabfluß und miesen Arbeits- und Lebensbedingungen geführt. Wäre man sich in der Branche einig, welche Dinge man macht und welche nicht, sähe es anders aus.
Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung 2023

Die Internetseite des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

BMEL
@PatrikSpurzem Ja, Frau von der Leyen hat es sauber abgefrühstückt und die Trottel aus Brandenburg haben den Rest besorgt. Der Rest wird in Arbeitskreise entsorgt und in fünf Jahren fängt es wieder von vorne an.
@TwraSun Es wäre sinnvoller die beiden Säulen der GAP deutlicher zu trennen. Säule 1:Subventionierung von Agrarprodukten die dem globalen Markt unterliegen und auf denen der europäische Markt nicht funktioniert ( Getreide & Ölfrüchte)
Säule 2: Umweltleistung über Verträge etc.
Dahingehend war die letzte GAP besser, wie man beiden Einbruch der Anträge zur Säule 2 bei der Umstellung auf die neue GAP gesehen hat
@TwraSun Mal abwarten ob jetzt der wirklich viele Brachen ungebrochen werden. Es besteht (in NRW) die Möglichkeit, die Brachen in die Ökoreglung 1 zu überführen, was attraktiver ist, als auf den Hasenäckern, auf denen die Brachen angelegt wurden eine Sommerung zu sähen.
https://www.landwirtschaftskammer.de/foerderung/hinweise/ausnahme-brache.htm
Nicht produktiven Flächen: Ausnahmeregelung zu GLÖZ 8 - Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Mitte Februar hatte die EU-Kommission kurzfristig eine Ausnahmeregelung zur Erbringung von nicht produktiven Flächen im Rahmen der Konditionalitätenregelungen (GLÖZ 8) für 2024 veröffentlicht. Deutschland hat mittlerweile die Ausnahmeregelung übernommen.

@jensclasen So wie ich das verstanden habe, haben da belgische Bauern in Brüssel randalierten. Da die m. W. keine Steuer auf ihren Agrardiesel zahlen, war das nicht der Grund.
Aus dem Gespräch mit einem Strohhändler am Samstag (obligatorische 6 Tage + Woche) habe ich erfahren, daß der deutsche Rechtsstaat sich sehr wohl um die Trottel kümmert, die trotz des Hinweis, damit nicht besser als ein Klimakleber zu sein, die A2 mit dem Traktor befuhren.
Also, etwas weniger Populismus wäre schön...
@rahmstorf Witzig, die Begrünung der Stilllegung wächst schon munter, das Wirtschaftsjahr schon mehr als halb rum und jetzt überlegt man es sich anders. Was für Knalltüten