Derzeit tragen Wind & Sonne etwa gleich viel Energie zur Stromversorgung bei, wie Kohle und Gas. Nach dem Atomausstieg wäre eine höhere Auslastung der Kohlekraftwerke zu erwarten gewesen, um den Wegfall zu kompensieren. Jedoch legt der hohe Import nahe, dass es wettbewerbsfähigere Quellen im Ausland zu geben scheint.
Für Privatkunden sollte der Strompreis in Summe perspektivisch wieder Richtung 30 bis 35 Cent gehen. Der Day-Ahead Preis ist zwar mit 10 Cent aktuell weiter über den 4 Cent von vor 2020, aber dafür sind seitdem 6,3 Cent EEG-Umlage entfallen.
Alles sehr vereinfacht dargestellt bedeutet es auch, dass die armen privilegierten Industriekunden halt keinen Billigstrom mehr indirekt vom Rest gefördert bekommen und ich finde das fair:)
"Lichtverschmutzung wird stärker"- Meiner Wahrnehmung nach, werden die Signallichter übertrieben dargestellt und hätte eine übergroße Werbetafel das Problem treffender illustriert.
https://www.tagesschau.de/wissen/technologie/lichtverschmutzung-sterne-101.html
Wo bleiben eigentlich die Berichte über die Windkraft, die seit drei Wochen den Gasverbrauch in der Stromversorgung in D und der EU auf ein Minimum reduziert?
Alleine in den ersten zwei Wochen hat sie so viel beigetragen, wie im gesamten Jahr 2001, was im übrigen der Jahresproduktion eines AKW entspricht!
Dies reduziert die Gasknappheit und drückt die Preise. Warum werden bei den Erneuerbaren Kosten medial benannt, der Nutzen aber verschwiegen?
Europas größtes "Backup Kraftwerk" für Erneuerbare:
Während der Dunkelflaute wurde massiv Strom exportiert, seit einigen Tagen wird Windstrom importiert. Mit 1,4 GW Leistung ist auch D direkt an diese "Batterie" angeschlossen, was der Leistung eines AKW entspricht.