„Das »nur zwei Prozent«-Argument reflektiert nicht nur Verantwortungslosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Ignoranz, sondern auch eine extreme Kurzsichtigkeit.
Damit die Zechprellerei aufhört, ist zunächst vor allem Anstand gefragt, Liebe zu den eigenen Kindern und Enkeln, und ökonomischer Weitblick. All das sollten für eine »konservative« Partei ja eigentlich erstrebenswerte Grundhaltungen sein.“
Ihre Klimaschutzvorstellungen sind verfassungswidrig und werden Deutschland in den wirtschaftlichen Niedergang treiben. Unfassbares hat die neue Wirtschaftsministerin Reiche in den letzten Tagen verlauten lassen – insbesondere bei einer Tagung des BDI. In diesem hörenswerten Podcast kann man genau und klar analysiert nachhören, wie gefährlich die Vorstellungen von Frau Reiche sind.…
Gilt das auch für DACCS, CCS, CCU, BECCS, E-Fuels und andere Fachabkürzungen? Oft werden im Klimaschutz vermeintliche Lösungen präsentiert, die bei genauer Betrachtung keine sind – im Gegenteil: Sie tragen zur weiteren Aufheizung der Atmosphäre bei. Anstatt konsequent auf saubere Technologien zu setzen, die über ihren gesamten Lifecycle keine Klimagasemissionen…
3,444 likes, 209 comments - energiederzukunft on May 21, 2025: "Droht mit Katherina Reiche die Rückkehr zum Gas? ⬇️⬇️⬇️ Video Quelle: @welt @andreasaudretsch @die_gruenen @wirtschaftspolitik @cdu Mit Katherina Reiche als Wirtschaftsministerin steht die Energiewende vor einer kritischen Bewährungsprobe. Reiche war viele Jahre Chefin des Lobbyverbands Zukunft Gas – ein Sprachrohr der fossilen Industrie. Sie sitzt in Aufsichtsräten großer Energieunternehmen und pflegt enge Kontakte zur Gaslobby. Ihr Kurs: neue Gaskraftwerke, Gasthermen, angebliche Technologieoffenheit. Doch was bedeutet das in der Praxis? Ein Festhalten an fossilen Abhängigkeiten, statt konsequenter Klimaschutz. Statt die Energiewende mutig voranzutreiben, droht ein Rückschritt: weg von Wind, Sonne & Speicher – zurück zur Gasrepublik Deutschland. Können wir uns das angesichts der Klimakrise wirklich leisten? #Energiewende #ZukunftGas #KlimaschutzJetzt #Klimakrise #Gaslobby #KatherinaReiche #Fossilfrei #Energiepolitik #ErneuerbareEnergien #Deutschland #Versorgungssicherheit #Lobbyismus #Wärmewende #Brückentechnologie".
Es sind diese Geschichten, die zeigen, was möglich ist und das die Energiewende nicht aufzuhalten ist: Uruguay hat seine Stromproduktion in wenigen Jahren fast vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt – trotz begrenzter Mittel. Wie genau? Hier eine kurze Einordnung. Die Grundlage war relativ düster: ❌ Das Land hat keine große Finanzreserven oder Hightechinfrastruktur. ❌ 2008 lagen die Ölpreise extrem hoch; 50 % kamen 2008 aus den fossilen Brennstoffen. ❌ Dürren trafen das Land, sodass Flüsse und Seen die Wasserkraft versiegen ließen. ❌ Strompreise stiegen stark, Importe aus Nachbarländern waren kaum möglich. Dann kam die Entscheidung: Raus aus den fossilen Brennstoffen – ohne Atomkraft. Zwischen 2010 und 2020 investierten Staat und private Akteure rund 7 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare – etwa 15 % des damaligen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der Protest dagegen war nicht leise, Menschen mussten überzeugt werden, weil das fossile System fossile Jobs schuf. Also ging die Regierung folgendes an: ▪️ Techniker der Energiebehörde zogen durchs Land, hielten Vorträge in Gemeindezentren, beantworteten Fragen, räumten Vorurteile aus dem Weg, hörten zu. ▪️ Im Radio, TV, sozialen Netzwerken und Bürgerversammlungen wurden die Ziele der neuen Energiepolitik alltagsnah erklärt. ▪️ Landbesitzer wurden nicht nur als Verpächter, sondern als aktive Partner in die Planung und Umsetzung der Energieprojekte eingebunden – allen voran die Windkraft. ▪️ Fortbildungen wurden angeboten, es entstanden 50.000 neue Jobs; rund 3 % der gesamten Jobs im Land – die Basis für das Energiewende-Wunder. Und das Ergebnis? ✅ 98 Prozent des Stroms kommt mittlerweile aus den Erneuerbaren ✅ 40 Prozent aus Wasserkraft, die auch als Energiespeicher fungieren ✅ 40 Prozent aus Windkraft ✅ 20 Prozent aus Biomasse ✅ 4 Prozent aus Solar ✅ Die CO₂-Emissionen in der Stromerzeugung sind um etwa 98 Prozent im Vergleich zu 1990 gesunken. ✅ Die Armutsquote sinkt, die Wirtschaft wächst und das Land ist nicht mehr Abhängig von fossilen Schockmomenten und dadurch Preisschwankungen. Was wurde hier genutzt? Vor allem die Lage des Landes. Ja, Uruguay ist mit Deutschland zu vergleichen, aber ein Aspekt sticht hervor: Die Chance zu ergreifen, die die starken Winde, die hohe Solareinstrahlung und die Bevölkerungsdichte bieten. Und darum geht es: Chancen nutzen statt Probleme zu sehen. Denn auch wenn die Lagebedingungen leichter sind, die wirtschaftliche und finanzielle Grundlage ist eine gänzlich andere gewesen. Was können wir lernen? Chancen zu nutzen. Wenn wie jetzt die neue Wirtschaftsministerin Reiche das gesamte Gebäudeenergiegesetz wieder rückabwickeln will, weil der Protest von Gasheizungsbesitzern zu groß ist, dann ist das schlicht ein politisches Duckmäusertum mit fatalen Folgen – fürs Klima, aber auch den Geldbeutel der Besitzer und uns alle, weil wir das Gas teuer importieren müssen. Klärt auf, beteiligt die Menschen an der Energiewende, zeigt die fossilen Kosten auf. | 217 comments on LinkedIn