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Freie Universität Berlin, Germany. Socio-scientific research on crisis, disasters and catastrophes. Consulting, teaching & training.
Nur dort, wo die Korrespondenz aller Bezüge über das gesamte Spektrum von Gefahrenantizipation, -definition, technischer Umsetzung und Reaktionstraining abgedeckt ist, ließe sich von einem gesellschaftlich funktionstüchtigen Warnwesen sprechen“ (Hervorh. im Original, https://bit.ly/3uzblvS). Mehr zur Warnkommunikation im KFS-Blog: https://t.co/udRzthSDpD (3/3)
... und die ihm folgenden angemessenen Reaktionen der Gewarnten, nicht geben kann. Es vereinfachte sich zu einer ,Prognose‘ herkömmlichen naturwissenschaftlichen Musters – weil ,Warnungen‘ mehr sein müssen, nämlich konkret erlauben sollen, sozial handelnd das Vorhergesagte, die Gefahr, nicht eintreten zu lassen. ... (2/3)
1984 beschreiben Lars Clausen und Wolf R. Dombrowsky, die Wegbereiter einer deutschen #Katastrophensoziologie und Gründer der Katastrophenforschungsstelle (KFS) das Wesen der #Warnung: „Negativ bestimmt sich so das Warnwesen als eine technische Einrichtung, die dann auch trotz besten Funktionierens und möglicher Rechtzeitigkeit sinnlos ist, weil es ein ,nacktes Warnen‘, ein Warnen ohne Bezug auf die als gefährlich definierten Umwelterscheinungen ... (1/3)
Heute ist #Warntag2022. Die KFS @DRU_Berlin arbeitet in einer Reihe von Projekten zu Warnkommunikation. Wir haben einiges davon in einem Blog zusammengestellt mit Links zur Vertiefung, siehe https://bit.ly/3VEnhrP. In einzelnen Tweets werden wir heute daraus zitieren
KFS zum bundesweiten Warntag am 08.12.2022 – Disaster Research Blog