@z428 Nun ich denke #Facebook und #YouTube zeigen sehr gut wie eine "Idee" versagen kann und zwar komplett. Ich habe sehr lange damit zugebracht #YouTube zu "analysieren" und zu "verstehen". Bis heute habe ich das nur in gewissen Teilen, was mir aber dabei auffällt: Dort schließen sich immer mehr Menschen gegenseitig ab.

Du hast also sog. "Communities", die sogar untereinander gegenüber verfeindet sind und aufgehetzt werden - unterteilt in "Kanäle". Was dann in den Kommentarverläufen passiert möchte ich komplett zur Seite lassen: Das ist dann teils nur noch übel und mir schwant auch nichts Gutes wenn Kinder mit solchen Weltbildern konfrontiert aufwachsen. Daher braucht es #Medienkompetenz und vorzugsweise irgendwann auch die Einsicht, dass es sich hierbei um #Sackgassen handelt. Denn #YouTube wird kapitalistisch bis zur letzten Meta-Abfrage geplündert und ausgewertet. #Facebook als "soziales Netzwerk" zu bezeichnen ist beispielsweise meines Erachtens komplett falsch!
Kristian (@[email protected])

19.9K Posts, 1.45K Following, 972 Followers · Fragments, snippets, scribbles, rants. What's here: #photography, random #thoughts, #music. Who's here: Kristian. Tech guy, part-time grumpy greybeard, frustrated (former?) privacy advocate now more lost to "tech for humans". Corporate goth, music addict. I don't discuss messengers, protocols, most technology or most politics on the Fediverse anymore. 40something, Dresden.

@z428 In Kurzform: Beide Plattformen sind komplett außer Kontrolle geraten und sind "Selbstläufer" geworden. Da durchzublicken - rein auf Datenebene - dürfte mehrere Menschengenerationen kosten und ich möchte auch von daher nochmals betonen: Meine Analyse ist wirklich nicht einmal ein Tropfen auf einen heißen Stein. Es ist nur der Beweggrund verstehen zu wollen was die Leute dort "anzieht". Es ist wie eine Sucht nach Sehen und Gesehen werden! Und ich hege Zweifel, dass sich die Betreiber und Ersteller von Videos auf #YouTube wirklich ausgefüllt sehen. Im Gegenteil: Sie sind dann einem Druck von außen wie von innen unterworfen. Videos und Inhalte "produzieren" als "Beruf"! Das ist kein Traum und kann schnell ausarten.

Dabei habe ich nur die Strömung allgemein und pauschal betrachtet. Es kommt dabei noch hinzu, dass dort so unglaublich viele Demagogen unterwegs sind und übelste Hetzerei betreiben, die wiederum unwidersprochen bleibt. Und wenn doch: Dann durch die obere Leitung selbst (aka #YouTube). Gesellschaftlich absolut fatal wie auch fatalistisch.
Kristian (@[email protected])

19.9K Posts, 1.45K Following, 972 Followers · Fragments, snippets, scribbles, rants. What's here: #photography, random #thoughts, #music. Who's here: Kristian. Tech guy, part-time grumpy greybeard, frustrated (former?) privacy advocate now more lost to "tech for humans". Corporate goth, music addict. I don't discuss messengers, protocols, most technology or most politics on the Fediverse anymore. 40something, Dresden.

@throgh das mit dem "Abschließen" kommt ja hauptsächlich aus Angst vor der Konkurrenz. Die haben Angst um ihre Umsätze. Eigentlich eine Art Kundenbindung. Die Frage ist nur, wie gestaltet sich das bei jüngeren, die mehr auf Abozahlen und Likes achten? Selbst wenn Geld keine Rolle spielt ist da immer noch das Verlangen nach Aufmerksamkeit und Bestätigung. Und das soll nicht weniger werden. Perfide veranlagte sind da sicher schnell dabei, Hetze zu betreiben. Nicht nur der Umgang mit Medien muss geschult werden, sondern auch der mit anderen Menschen.
@herrgnatz Absolut: Unsere Gesellschaft hat sich inzwischen sogar "antrainiert" nach Aufmerksamkeit zu suchen und zu verlangen. Dabei geht es auch teils längst nicht mehr um den reinen Diskurs, die reine Unterhaltung, sondern nur noch nach Zahlen: Wie viele "Folgende"? Wie viele "Mag ich"-Markierungen? Das ist ein Indiz für "Reichweite" heutzutage und ersetzt bisweilen sogar den Diskurs.

Zu der #Medienkompetenz braucht es insofern einen ganzheitlichen Ansatz. Sonst verlernen wir gesellschaftlich noch weit mehr!
GNUsocial.de