Ich weiß, hier sind wenige LinkedIn-Fans. Ich bin auch viel lieber hier. Aber ich rege mich gerade so auf, dass ich euch nocht vorenthalten will, was auf LinkedIn passiert ist: Ein selbsternannter KI-Berater und reichweitenstarker Reporter hat mich plagiiert. So dreist. Mir fehlen echt die Worte. https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7476154086757904384/
#pangram #ki | Eva Wolfangel | 214 comments

LinkedIn hat mich darauf hingewiesen, dass jemand sehr ähnliche Argumente wie ich hat. Beim genaueren Hinsehen ist mir aufgefallen, dass es nicht nur gleiche Argumente sind, sondern meine Worte. Ein Plagiat meines Posts, erschienen knapp vier Stunden nach meinem. Was geht denn hier ab? #pangram #KI | 214 comments on LinkedIn

LinkedIn

Puh, die Sache mit dem Plagiat hat mich ganz schön mitgenommen heute. Auch weil rauskam, dass es manche für richtig halten, KI-Agenten scrapen und dann eine KI Texte verfassen lassen auf dieser Basis. Und das Ergebnis als ihre eigene Arbeit ausgeben. So jedenfalls wurde offenbar meine Arbeit geklaut (und da steckte natürlich viel mehr drin als "nur" das Schreiben des Posts, sondern eben auch viel Recherche, gedankliche Arbeit etc)
Hier hab ich was dazu geschrieben:

https://ewo.name/termine/457-ki-und-das-ende-des-journalismus

KI und das Ende des Journalismus

@evawolfangel Nachdem die Sprachmodelle selbst ja auch überwiegend auf "geklauten" Texten basieren kann man sich denken, das daraus eine gewisse Wild-West-Mentalität entsteht. Ein bisschen wie die Napster-Zeit, in der sich Piracy für viele nicht falsch angefühlt hat.

@simondueckert
Napster ist dagegen harmlos gewesen.
Das was hier passiert, ist mit Napster den download zu initiieren, dann den Interpreten auf sich umbenennen und mit neuem Label hochzuladen.

Nie nich wäre uns das in den Sinn gekommen.

@evawolfangel