Hallo @nastasime , ich habe gerade zufällig einen Post gelesen. Du hast recht, so kann man es nicht lassen. Ich empfehle dir, die Beschwerde an den öffendlichen Auftraggeber zu richten. Warscheinlich die Stadt oder die Kommune. Denn selbst, wenn du den Namen des Fahrers hast, oder die Urzeit und die Haltestelle, gehen die Beschwerden an den Unternehmer oft ins Leere.
Derartige Vorfälle sind bekannt und leider kein Einzelfall. Die Fahrer stehen unter enormen Druck. Die Fahrzeiten sind vorgegeben und wegen der betrieblichen Effizienz immer zu knapp kalkuliert. Die Fahrzeiten oder Fahrpläne funktionieren eigentlich nur, wenn es keine Fahrgäste gibt. Jedes Einsteigen, und damit auch jedes Aussteigen kostet Zeit, die eigentlich nocht vorgesehen ist. Das Problem ist nicht der Fahrer, der sich hier zweifelsohne wie ein Arschloch verhalten hat. Das Problem ist systematisch.
Krass, oder? Beschweren ist auf jeden Fall richtig. Du hilfst damit denen, für die die Strassenbahn gedacht ist und du hilfst auch dem Fahrer, der sich gezwungen sieht, so zu handeln. Die Rouitenzeiten müssen besser geplant werden. Das Geht durch Kontrollen, die keiner bezahlen will.
Aber trotzdem. Bleib da aufjeden Fall drann. Du hilfst damit nicht nur dir und der Oma. Du hilfst auch überlastete Fahrer zu entlasten und zukünftige Unfälle zu verhindern. Viel Glück. Und danke, das du dich so einsätzt.