Technisch die Bildschirmzeit oder den Appzugriff der Kinder begrenzen zu können, ist ein sinnvolles Anliegen. Eltern müssen aber verdammt vorsichtig bei der Wahl von geeigneten Apps sein. Vom "Klassiker" Google Family Link rate ich ab: erstens Google, zweitens knacken das die Kinder. Besser: Timelimit.io.

Den Standort der Kinder zu tracken halte ich für hoch problematisch. Da wird vor allem mit den Ängsten der Eltern gespielt. Solche Apps sind oft nicht ausreichend sicher vor Fremdzugriffen und gaukeln auch nur Sicherheit vor. Zudem wirken sie sich negativ auf das Vertrauen der Kinder in die eigenen Fähigkeiten aus.

Hier ein interessanter Beitrag über eine Sicherheitslücke in der App Kids360. Sowas möchten Eltern ganz sicher nicht...

https://www.zeit.de/digital/2026-06/kinder-handy-ueberwachung-standort-apps

#FediEltern #Medienbildung #Medienkompetenz

Elternüberwachungsapps: Wenn plötzlich jeder sehen kann, wo das eigene Kind ist

Den Standort der eigenen Kinder verfolgen zu können, mag für Eltern verlockend sein. Doch es birgt ganz eigene Gefahren, wie ein Leck bei der App Kids360 zeigt.

DIE ZEIT