Das Poster „Deine Daten, deine Rechte“ zeigt jungen Menschen im Webtoon-Stil, was personenbezogene Daten sind und welche Rechte sie haben. Die Idee entstand in einer Kooperation der französischen Datenschutzaufsicht CNIL mit der südkoreanischen Aufsicht PIPC. Weitere Partner schlossen sich an, unter anderem die BfDI, und mittlerweile sensibilisiert das Poster in sechs Sprachen – ab sofort auch auf Deutsch.
Kostenloser Download: https://www.cnil.fr/en/your-data-your-rights
/ ÖA
@cnil
@bfdi @cnil Ebenso interessant sind hier die Regeln: Einige große Unternehmen (ich denke, Namensnennung ist hier nicht nötig) halten sich zwar nach außen an die DSGVO, brechen sie aber intern heimlich. Das Problem hierbei ist, dies zu beweisen. Glücklicherweise ist das schon mehrfach vor Gericht gelungen. Nur leider hat das bis jetzt oftmals keine ernstzunehmenden Folgen, da die Strafen für diese Unternehmen viel zu niedrig sind um ernsthaft wehzutun
@bfdi @cnil Da hilft es nur, solche Unternehmen aus Selbstschutz komplett zu meiden. Hierbei helfen auch Ad-Blocker und ähnliche Browsererweiterungen sowie Aufklärung darüber, was es für alternative Software gibt, mit der man bekannte Software ersetzen kann
@bfdi @cnil Ebenso ist es ja ganz nett, seine Rechte zu kennen, allerdings hilft einem dieses Wissen bei Cookiebannern noch nicht wirklich. Beispielsweise kann man sich hier die durchaus berechtigte Frage stellen, ob das Unternehmen meine personenbezogenen Daten mit 100 bis 500 Partnerunternehmen teilen *muss*. Auch hier gäbe es den Weg über die*den Datenschutzbeauftragte*n oder aber die Möglichkeit, diese Seite zu meiden, um seine Daten vor Missbrauch zu schützen, denn das geht nicht von selbst
@bfdi @cnil Die Rechte ermöglichen es einem nämlich im Zweifel nur, bei Missbrauch der personenbezogenen Daten nachträglich dagegen gerichtlich vorzugehen, aber dann ist der Schaden bereits angerichtet und vielleicht gar nicht mehr absehbar, wo diese dann überall gelandet sind. Natürlich würde das in einer perfekten Welt nicht passieren, aber in der leben wir nun mal nicht