Jagd auf alte Bücher - KI-Firmen kaufen Antiquariate leer – und vernichten die Bücher

Palettenweise wandern alte Bücher aus Europa in die USA. Dahinter stecken mutmasslich KI-Unternehmen – mit System.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

@discobiker

Bitte nicht falsch verstehen: Ich verabscheue die KI Unternehmen genauso wie jede_r andere hier, und noch mehr verachte ich ihre Anwälte, die sich diese Perversion des "Fair use"-Prinzips ausgedacht haben.
Aber alle, die jetzt "Vernichtung von Kulturgütern" und "Fahrenheit 451" brüllen: Es geht hier um absolute Ladenhüter. Die Bücher, die in der "10 Cent pro Stück" Kiste auf dem Gemeindeflohmarkt liegen.

AI zerstört unsere Kultur. Aber nicht durch Ankauf von 70er Jahre Sachbüchern.

Zumal die Unternehmern ja nicht versuchen, alle Exemplare eines bestimmten Buches aus dem Verkehr zu ziehen, sondern nur ein Exemplar fürs Training brauchen.

Wobei ich den "Durst" nach Trainingsmaterial, der anscheinend nicht mal vor "Omas flotteste Rezepte mit Hackfleisch" und "Alpenliebe" halt macht, schon interessant finde. Verstörend, beängstigend, aber irgendwie trotzdem interessant.

Aber ja, es ist und bleibt krass, wie die AI Unternehmen echt ALLES nehmen müssen, um zu funktionieren.

@alexanderondu

Welche Bücher verwenden sie, wenn die Ladenhüter weg sind?
https://mstdn.social/@stekopf/116795540070932278

Man sollte das im Blick behalten.

Sepia Fan (@[email protected])

@[email protected] @[email protected] Dafür fehlt mir in dem SRF-Beitrag auch eine Erklärung. Zumal es sich um unverkäufliche Ladenhüter handelt. Es geht vermutlich darum, ordentlich formulierte und formatierte Texte zum Training zu verwenden - statt wilder Internet-Posts. Ich vermute, daß das Problem ist, daß das jede Firma macht, die Modelle trainiert. Damit könnten die Bestände an alten Büchern tatsächlich sinken. Vernichtet werden sie vermutlich nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Kostengründen. 🙅

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